WAC hat es selbst in der Hand
Nach der peinlichen Schlappe der Wölfe gegen Absteiger Hartberg müssen sich die WAC-Kicker wieder auf das Wesentliche konzentrieren. Noch stehen die Kärntner an der Tabellenspitze, die Vienna wartet.

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Noch sind sie dem Match nicht ganz entkommen, nach dieser kurzen Nacht. Die Fußballer des WAC werden am Tag nach der bitteren Niederlage gegen Hartberg nicht nur mit den Morgenübungen, sondern beim Eingang noch einmal mit dem Sky-Spiel-Film konfrontiert. Aber sie lassen die Bilder vorüberflimmern, nur nicht ins Herz einbrennen lassen.
Das will auch der Trainer keineswegs zulassen. Es ist still auf dem Trainingsplatz und auch Nenad Bjelica gestattet sich kein lautes Wort. Alles Negative wird ausgeblendet, und das scheint Wirkung zu zeigen. Schon nach einigen Minuten wird die Stimmung gelöster, sogar der Schmäh hält wieder Einzug. Das ist die Routine, welche die Kicker am Dienstag vorübergehend aus den Augen verloren hatten. Der Blick ist wieder auf das Wesentliche gerichtet, das Spiel eine verblichene Episode der Meisterschaft.
Die Vienna naht
Natürlich, der dicht gedrängte Spielplan mahnt zur Eile, da bleibt keine Zeit zum Jammern, die Vienna naht, in Wien. Das weckt auch wieder den Ehrgeiz. Christian Falk, der im Frühjahr fast verhinderte Goalgetter, der in der Schützenliste vom blauweißen Linzer David Poljanec verdrängt wurde. Er wolle sie schon, die Krone. "Vielleicht brauchen wir den Druck", so der Stürmer. Heute geht es sanft zu, die Lockerungsübungen sind rasch absolviert.
Die Zukunft hat schon begonnen und der Zweckoptimismus bahnt sich seinen Weg. Warum soll ein WAC nicht in Wien gewinnen und warum sollte nicht auch Grödig gegen den LASK überraschen? Jedenfalls, so der Tenor, erwarte man sich von den Salzburgern die gleiche Einsatzbereitschaft, wie sie die Hartberger in Wolfsberg zeigten.




















