Patrick Pfennich kickt seine Tiere nicht ins Abseits
Die Kleine Zeitung stattete WAC-Kicker Patrick Pfennich einen Besuch am elterlichen Bauernhof am Erzberg ab. Tiere zählen zu seinen Hobbys.

Foto © KLZ/VallantWAC-Spieler Patrick Pfennich (21) vor dem elterlichen Haus am Erzberg bei Bad St. Leonhard
Am Bergbauernhof von Patrick Pfennichs Elternhaus bei Bad St. Leonhard ist die Welt noch in Ordnung. Auf circa 1000 Meter Seehöhe tummeln sich Kühe, Hühner, Fische, Hunde, Katzen und Vögel, ein hektisches Großstadtleben kann sich der 21-jährige WAC-Kicker derzeit nicht vorstellen: "Ich fühle mich hier oben sehr wohl und komme immer wieder gerne nach Hause," so der Fußballer, der zwischen seinem Elternhaus am Erzberg und seiner Freundin in St. Paul hin- und her- pendelt.
Sehr heimatbezogen
Auf dem elterlichen Bauernhof, der sich auf Mutterkuhhaltung spezialisiert hat, hilft er auch immer wieder im Stall. "Er war schon immer ein sehr hilfsbereiter junger Mann und sehr heimatbezogen", lobt ihn seine Mutter Andrea. Besonders angetan hat es ihm die handzahme Kuh-Dame "Vicky". "Sie lässt sich streicheln und läuft mir immer hinterher wie ein Hund", sagt Pfennich. Seinem Hobby, den Tieren, widmet er viel Zeit. "Derzeit besitze ich circa 30 Vögel, darunter Zebrafinken, Wellensittiche und Pfirsichköpfchen. Angefangen hat alles mit einem leer stehenden Käfig und wenigen Exemplaren. "Die restlichen Volieren habe ich selbst dazugebaut und erweitert", sagt der Hobby-Züchter stolz.
Auch ein Aquarium mit Guppy-Fischen und Garnelen nennt er sein Eigen. Wenn Patrick trotz der vielen Trainingseinheiten vom Fußball nicht genug bekommt, trainiert er noch mit seinem 13-jährigen Bruder Marcel hinter dem Haus. Wenn es gemütlicher einhergehen soll, widmet er sich seiner X-Box-Konsole. Welches Spiel ich am liebsten spiele? "Natürlich ,Fifa'", lacht der 21-Jährige, der hauptberuflich als Maschinenbautechniker an der Technischen Akademie in St. Andrä arbeitet.
Derzeit nimmt das Training sehr viel Zeit in Anspruch: "Ich darf von der Arbeit aus einmal vormittags oder nachmittags zum Training, da ist mein Arbeitgeber sehr tolerant", sagt Pfennich, der seit vier Jahren als Mittelfeldspieler Teil des WAC-Teams ist.
Gemaltes Porträt
Besonders stolz ist er auf ein Porträt, dass er sich von WAC-Vereinsmitarbeiter Manfred Baumgartner malen ließ und das ihn in Aktion zeigt. "Eigentlich hatte mein Bruder zuerst so ein Bild von sich zum Geburtstag bekommen. Das hat mir dann so gut gefallen, da habe ich für mich auch noch eines malen lassen. Jetzt suche ich noch einen Platz dafür", sagt der Profisportler.
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Bild vergrößernDie zahme Kuh-Dame "Vicky" hat es Tierfreund Patrick besonders angetan Foto © KLZ/Vallant
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Bild vergrößernPatrick Pfennich im elterlichen Wohnzimmer, mit Papa Reinhard, Mutter Andrea und Bruder Marcel (13) Foto © KLZ/Vallant
Patrick Pfennich im elterlichen Wohnzimmer, mit Papa Reinhard, Mutter Andrea und Bruder Marcel (13) Grafik © KLZ/Vallant
Noch mehr zum WAC
Spieler. Patrick Pfennich ist seit vier Jahren als Mittelfeldspieler Teil des WAC-Teams. Der 21- Jährige pendelt zwischen seinem Elternhaus am Erzberg und seiner Freundin in St. Paul.
WAC. Das nächste Heimspiel des WAC ist am 17. April in der Lavanttal-Arena. Nachdem in der Vergangenheit Spieler von Fans rassistisch beschimpft wurden, denkt Trainer Nenad Bjelica laut über ein Stadionverbot für diese nach. Sagen Sie uns Ihre Meinung: www.kleinezeitung.at/wac


















