Beim WAC hagelt es Kritik von allen Seiten
Dicke Luft beim Erste-Liga-Spitzenreiter WAC/St. Andrä nach der 2:4-Blamage im ÖFB-Cup: Trainer Nenad Bjelica kritisiert die Spieler, der Präsident den Trainer.

Foto © GEPANenad Bjelica
So geknickt hat man WAC-Trainer Nenad Bjelica nach einem Spiel selten gesehen. Die 2:4-Blamage im Cup bei den Rapid Amateuren ging an ihm nicht spurlos vorüber. "Was meine Mannschaft gezeigt hat, war maximal Regionalliganiveau. Ich dachte, ich habe 22 ausgeglichene Spieler. Ich habe mich wohl getäuscht", spielte der Coach auf die neun Veränderungen gegenüber dem letzten Ligaspiel gegen den FC Lustenau an. Bjelica: "Ich habe diesen elf Spielern, die am Platz standen, vertraut. Auch im Wissen, dass ihnen die Spielpraxis fehlt. Einige haben dieses Vertrauen missbraucht und das werden sie in den nächsten Tagen spüren." Wie? Bjelica: "Das wird intern besprochen."
"Kann nicht das gesamte Team auswechseln"
WAC-Präsident Dietmar Riegler sparte nicht mit Kritik an Bjelica: "Man kann in einem Cupspiel schon die eine oder andere Änderung vornehmen, aber nicht das gesamte Team auswechseln. In der Abwehr fehlte uns dadurch die Sicherheit und in der Offensive die Kreativität."
Am Freitag hat der WAC in der Meisterschaft bei BW Linz die Chance, sich wieder von einer anderen Seite zu präsentieren. Da wird Bjelica wohl wieder auf seine Stammelf zurückgreifen.




















