Falks Kaltblütigkeit sorgte für einen glücklichen Sieg
Ein in der 91. Minute von Falk verwandelter Handelfer rettete dem WAC einen 1:0-Heimerfolg gegen Grödig. Lavanttaler weiter Erster. Coach Bjelica lobte Verteidiger.

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In den Katakomben der Lavanttal-Arena rissen die lautstarken und hitzigen Diskussionen auch nach Spielschluss nicht ab. "Wenn es eine Fehlentscheidung war, dann war es die erste zu unseren Gunsten, seitdem wir in der Ersten Liga sind", meinte WAC-Trainer Nenad Bjelica nicht, ohne dabei ein wenig zu schmunzeln. Was war passiert?
Eigentlich schienen sich die 2000 Zuseher schon mit einem torlosen Remis abzufinden. Bis, ja bis ein Freistoß von Kreuz eine Minute vor Spielende dem Match die entscheidende Wende gab.
Jukic als WAC-Helfer
Der Freistoß aus gut 23 Metern landete zwar nicht im Tor, Schiri Ruiss wollte aber ein Handspiel vom Grödiger Jukic gesehen haben und zeigte prompt auf den Elfmeterpunkt. Auch die TV-Zeitlupe konnte die Situation nicht hundertprozentig klären. Falk ließ sich von den lautstarken Protesten der Gäste nicht beirren und verwandelte den Strafstoß (91.) eiskalt. Danach gingen die Emotionen aber erst so richtig hoch. Grödig-Spieler Hopfer sah wegen Kritik Gelb-Rot, sein Coach Pfeiffenberger wurde auf die Tribüne verbannt. "Ich habe mich nicht wegen des Elfers so aufgeregt, sondern wegen des Freistoßes, der für mich keiner war", stellte Pfeiffenberger nach Schlusspfiff klar. Bis zur turbulenten Endphase boten beide Mannschaften eine vor allem in der ersten Hälfte sehr ansehnliche Leistung. Für die Heimischen ließen Falk (19.) und Kerhe (38.) hochkarätige Möglichkeiten aus, für die Gäste traf Parapatits (30.) per Kopf nur die Latte. Schubert fand bei einem Volleyschuss (56.) in WAC-Schlussmann Dobnik seinen Meister.
"Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey....", skandierten die schwarz-weißen WAC-Anhänger nach dem Last-Minute-Sieg, dem zweiten Erfolg ihrer Mannschaft im zweiten Saisonspiel. Sechs Punkte, kein Gegentreffer und Platz eins in der Tabelle verteidigt - so kann es für die Lavanttaler ruhig weitergehen. "Es war eine ausgeglichene Partie. Grödig war stark, wir wollten den Erfolg vielleicht etwas mehr. Von einem glücklichen Erfolg kann man aber trotz des späten Treffers nicht sprechen", resümierte WAC-Kapitän Jochum.
"Zwei Saisonspiele und noch keinen Gegentreffer erhalten, das spricht für unsere sattelfeste Defensive", lobte Coach Bjelica seine Verteidiger.
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Ergebnisse:
WAC/St. Andrä - Grödig 1:0
LASK - St. Pölten 2:0
Vienna - FC Lustenau 4:2
A. Lustenau - BW Linz 1:0





















