Hartes Training zeigt Wirkung
Am Dienstag startet der WAC/St. Andrä in die neue Erste-Liga-Saison. Trainer Nenad Bjelica glaubt mindestens an den dritten Platz. Auch weil der Konkurrenzkampf im Team größer geworden ist.

Foto © GEPANenad Bjelica
Es ist bisweilen hart, Fußballer beim WAC zu sein. So mancher Neuzugang bekam in der Vorbereitung auf die neue Meisterschaft der Ersten Liga die offenbar härteren Bedingungen der neuen Fußball-Umwelt zu spüren. Der Spanier Jacobo etwa muss sich ebenso erst auf das Training unter Nenad Bjelica einstellen wie Christoph Cemernjak oder Mihret Topcagic. "Aber ich bin überzeugt, dass sie alle den Rückstand aufholen werden", glaubt der Coach, dessen Elf morgen zum Auftakt in St. Pölten zu Gast ist. Im vergangenen Jahr hatte etwa Sandro Zakany Anpassungs-schwierigkeiten. "Erst im September war er einsatzfähig", so Bjelica.
Klagenfurter Stadion
Der Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft ist stärker geworden, was auch den Trainer vor ein nicht unheikles Problem stellt. Wen lässt er einlaufen, wen schickt er auf die Tribüne? Fünf, sechs Spieler werden morgen jedenfalls nicht im Kader sein. Es sei durchaus nicht leicht, die richtige Mischung zu finden. "Es muss aber jeder das Gefühl haben, dass er jederzeit drankommen kann", so Bjelica. Die Basis für die Meisterschaft sei gelegt und die Erwartungshaltung ist durchaus im oberen Bereich angesiedelt. "Wir hoffen, zumindest den dritten Platz zu erreichen. Vielleicht ist mit etwas Glück auch mehr drin", gibt sich der Trainer gar nicht mehr bescheiden. Die vornehme Zurückhaltung hinsichtlich der Saisonprognose zu Beginn der Vorbereitung hat Bjelica jedenfalls offenbar abgelegt, die Qualität stimmt den Kroaten optimistisch.


















