Bjelica: "Hatten den Auftrag, das Spiel zu kontrollieren"
Nach dem 2:0-Erfolg bei Hartberg lobte WAC-Trainer Nenad Bjelica sein Team für das Spielen auf das Ergebnis und hob Markus Kreuz hervor.

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Der 2:0-Auswärtserfolg beim Tabellenletzten Hartberg war für die Kicker des RZ Pellets WAC 2,5 freie Tage wert. Trainer Nenad Bjelica nützte die Zeit für einen Abstecher in seine Heimat nach Pore. Auf dem Weg dorthin analysierte er den Auftritt in der Steiermark: "Irgendwo habe ich gelesen, wir hätten zum Teil überheblich gespielt. Das kann ich so nicht stehen lassen. Meine Mannschaft agierte nicht überheblich, sondern hatte den Auftrag, das Spiel zu kontrollieren. Das tat sie auch."
Kontrolle ist für den Kroaten ein gutes Stichwort: "Wenn du erfolgreich sein willst, musst du Dinge und Abläufe kontrollieren können. Ich will immer alles in meinem Leben kontrollieren. Das gilt für den Beruf und das Privatleben. Wer, wenn nicht ich, soll das tun." Noch eines stellte "Neno" klar: "Für mich heißt ein Match kontrollieren auch auf Ergebnis spielen. Das taten wir nach dem 1:0 auch."
Nie in Gefahr
Angst, die Partie könnte zugunsten von Hartberg kippen, hatte Bjelica "nie, im Gegenteil. Wir hatten noch zwei hundertprozentige Chancen, die Hausherren während der gesamten 90 Minuten nur eine. Ich will keinen Auftritt meiner Burschen sehen, in dem sie 15 Torchancen und der Gegner zehn hat. Mir ist es wichtig, mein Team steht gut. Wenn es in Zukunft immer so agiert wie in Hartberg, gewinnen wir alle Spiele. Da kamen wir insgesamt zu sechs Supermöglichkeiten, der Gegner zu einer. Wir können aus sechs Chancen zwei Tore erzielen, der Kontrahent wird aus einer nicht oft treffen".
Besonderes Lob hatte er für den Schützen des 2:0, Markus Kreuz, parat: "Wie er nach hinten gearbeitet, das Team geführt hat, das war höchste Klasse". Noch nicht ganz zufrieden war Nenad mit Sandro Zakany: "Er muss noch mehr für die Defensive machen. Ein Bemühen ist da, es wird von Tag zu Tag besser."




















