Das Selbstbewusstsein ist offenbar noch intakt
Der WAC begab sich auf Ursachenforschung für Niederlage und wurde laut Bjelica fündig.

Foto © GEPAWAC-Coach Nenad Bjelica
WOLFSBERG. Am Freitag war es also passiert: Im Duell der Aufsteiger kassierte der WAC/St. Andrä beim SV Grödig die erste Niederlage. Diese musste wohl kommen, aber nach den glanzvollen Auftritten in den ersten drei Runden kam es doch überraschend. Beim 0:4-Debakel waren aber erstmals grobe Mängel in der Abwehr erkennbar. Überhaupt fand die Bjelica-Truppe nie so richtig ins Spiel und ließ vor allem die gewohnte Sicherheit im Aufbau vermissen. Goalgetter Christian Falk war bis zu seinem Austausch in der 59. Minute abgemeldet.
Am Tag danach war in einem Blitz-Trainingslager am Hafnersee neben Regenerationstraining samt Laufeinheiten vor allem eines angesagt: Ursachenforschung. "Wir waren einfach zu weit weg von den Gegenspielern, haben viel zu wenige Zweikämpfe gewonnen und nach vorne wurden unsere Stürmer viel zu selten mit Bällen versorgt", erklärt Kapitän Hannes Jochum. "Die Fehler, die wir vor allem in der zweiten Hälfte gemacht haben, dürfen in dieser Liga nicht passieren", meint Trainer Nenad Bjelica.
Kein Trübsal
Hat man sich zu sehr auf den Lorbeeren der Erfolgsserie ausgeruht? Jochum: "Nein, wir wissen, dass wir jederzeit alle Teams der Liga schlagen können. Aber wenn nicht jeder von uns 100 Prozent abruft, können wir auch gegen jeden verlieren." Trübsal herrscht laut Bjelica nicht vor: "Wir wissen, was wir falsch gemacht haben und das gilt es schleunigst aus den Köpfen zu bekommen. Am Montag erfolgt die Reise ins Ländle, wo am Dienstag der Ex-Bjelica-Klub FC Lustenau wartet.
Die Reise nicht antreten wird Stürmer Stephan Stückler. Diagnose nach seiner Überknöchelung ohne Fremdeinwirkung gegen Grödig: Einriss des hinteren Syndesmosebandes und Absplitterung des hinteren Schienbeins. Ausfallszeit: sechs Wochen. "Bitter, ich bin beim Sprint in ein Loch getreten", so Stückler zerknirscht.













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