"Selbst mit drei Roten Karten hätten wir nicht verloren"
"Viel besser geht es nicht mehr", lobte Trainer Nenad Bjelica, sein Team nach dem 4:1-Triumph bei der Erste-Liga-Premiere im Lavanttal.

Foto © GEPANenad Bjelica
Der Coach hatte auch eine Erklärung für den ganz starken Auftritt: "Das ganze Betreuerteam gab den Burschen Vertrauen, damit stieg ihr Selbstvertrauen. Jeder weiß, dass er sehr wichtig für die Truppe ist."
Als wenige Minuten vor der Pause Doppeltorschütze Christian Falk Gelb-Rot wegen eines angeblichen Handspiels erhielt, riss kurz der Spielfaden. Doch in der Kabine fand Bjelica die richtigen Worte: "Ich habe ihnen gesagt, wir sind heute um so viel besser, dass wir selbst mit drei Roten Karten diese Partie nicht verlieren werden." Wie die Vorstellung in den zweiten 45 Minute zeigte, fiel seine Ansprache auf fruchtbaren Boden. Ein Grund zum Feiern war der Erfolg für den Kroaten nicht: "Wir haben nicht das WM-Finale gewonnen, um feiern zu können. Es war nur ein Spiel, erst der Saisonbeginn."
Angesprochen auf das Offensiv-Spektakel und die vielen herausgearbeiteten Chancen meinte der Coach nur: "In den vergangen fünf Spielen, Tests und Bewerbmatches haben wir immer viele Treffer erzielt und Möglichkeiten gehabt. Es waren fast immer sieben, acht. Wir praktizieren ein offensives System."
2500 Fans müssen sein
Noch nicht wirklich erstligawürdig war das Zuschauerinteresse. Nur 1782 der 3500 Plätze waren besetzt. "Ich hoffe, wenn wir in Lustenau gut auftreten, sind am Freitag, 23. Juli, 2500 Fans dabei. Diese Zahl muss in Wolfsberg möglich sein, ich erwarte mir das sogar", stellte Bjelica klar. Heute bricht er mit seiner Truppe zum Auswärtsspiel gegen Austria Lustenau auf. JOSCHI KOPP
1. Runde: RZ Pellets WAC - Gratkorn 4:1; St. Pölten - Admira 1:4; Grödig - Austria Lustenau 3:2; Altach - Hartberg 4:0; FC Lustenau - Vienna 0:4.
Nächste Runde: Freitag: A. Lustenau - WAC Admira - FC Lustenau; Hartberg - St. Pölten; Vienna - Grödig (alle 18.30 Uhr); Gratkorn - Altach (20.30 Uhr).




















