Eine Akademie für alle soll kommen
Ab der Saison 2013/14 wird es die "Fußball-Akademie Steiermark - SK Sturm" geben. Bis dahin sind noch einige wichtige Details zu klären.

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Sie soll also kommen, die gesamtsteirische Fußballakademie. Der SK Sturm, das Land Steiermark, der steirische Fußballverband und die HIB Liebenau haben nach langen und konstruktiven Gesprächen eine Grundsatzeinigung erzielt, wie Wolfgang Bartosch, Präsident des steirischen Fußballverbandes, sagt. Die "Fußball-Akademie Steiermark - SK Sturm" soll mit der Saison 2013/14 den Betrieb aufnehmen. Steirische Talente erhalten in der Akademie eine fußballerische sowie schulische Ausbildung. Zudem erhalten auch Lehrlinge die Chance auf einen Akademie-Platz. "Wir wollen ja auch Lehrlinge sukzessive in der Akademie involvieren", sagt Landeshauptmann Franz Voves.
Sturm bleibt der Lizenzträger der Akademie. Präsident Christian Jauk gibt aber zu, dass man "Souveränität abgeben musste". Auch deshalb, weil das Land Steiermark nur eine gesamtsteirische Akademie mit 400.000 Euro unterstützt. Kritiker werfen den Sturm-Verantwortlichen einen Verkauf der Sturm-Jugend vor, obwohl man Sturm stets als Ausbildungsverein und Karriereplattform anpreist. "Mit der Gesamtakademie übernehmen wir Verantwortung für den gesamten Fußball in der Steiermark", sagt Jauk. HIB-Direktor Josef Müller spricht von einem ausgewogenen Konzept, das man gemeinsam erarbeitet habe. Damit die Akademie ins Leben gerufen werden kann, bedarf es noch einer Satzungsänderung der ÖFB-Richtlinien für Akademien. Bei einer positiven Erledigung wird das Akademie-Leitungsgremium (Bartosch, Jauk, Müller, Günter Abraham/Land Steiermark) zwei Geschäftsführer bestellen. Einen stellt der SK Sturm, den anderen der steirische Fußballverband. Dieses Duo wiederum wird den sportlichen Leiter bestellen.
Sportliche Erfolge
Erfolgreich haben sich Sturms Auswahlspieler geschlagen. Florian und Tobias Kainz haben mit dem österreichischen U21-Team Malta mit 3:1 besiegt. Bei Ungarns 1:1 gegen Weißrussland erzielte Imre Szabics den Treffer der Ungarn. Nicht nach Wunsch läuft es hingegen bei Jürgen Säumel und Matthias Koch. Beide wurden aus dem Training genommen. Säumel plagen muskuläre Probleme, Koch hat Probleme mit dem Knöchel und David Schloffer ist erkrankt.
Rapid hat den Vertrag mit dem ehemaligen Sturm-Innenverteidiger Mario Sonnleitner, der 2010 nach Hütteldorf gewechselt war, bis zum Sommer 2016 verlängert. Der Kontrakt des 26-Jährigen wäre im Sommer ausgelaufen.
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Fakten
Testspiele, Samstag: Hartberg - Amstetten (Moravske, 10), Kapfenberg - Roltek Dob (Maria Lankowitz, 12) Sturm - Slaven Belupo (Messendorf, 13)























