3:1-Sieg gegen zahme Rieder
Sturm empfing in der 16 Bundesliga-Runde die SV Ried. Die Innviertler unterlagen den Grazern in der UPC-Arena mit 1:3. Rubin Okotie (13. & 77.) und Imre Szabics (25.) trafen für Sturm, Rene Gartler (36.) für Ried.

Foto © GEPAManuel Weber war wieder in der Startformation
Dritter Sieg im dritten Spiel. Der SK Sturm hat sportlich nun wirklich Fahrt aufgenommen. Die Grazer holten mit dem 3:1-Sieg über die SV Ried drei wichtige Punkte, haben sich auf dem vierten Tabellenplatz einzementiert und bleiben auf Tuchfühlung mit den Top drei - Austria, Salzburg und Rapid. Aktuell liegen die Schwarz-Weißen nach Verlustpunkten sogar auf dem dritten Rang. Genau dort, wo die Anhänger ihren SK Sturm sehen wollen.
Mann des Spiels gegen Ried war Rubin Okotie. Er mühte sich an vorderster Front ab und belohnte sich und die Mannschaft mit einem Doppelpack (13., 77.). Imre Szabics (25.) sorgte für den dritten Sturm-Treffer. Manuel Weber kam für den Gelb-gesperrten Michael Madl ins Aufgebot. Der Kapitän und Tobias Kainz zogen die Fäden im Mittelfeld. Gekonnt. Und deshalb lagen die Grazer nach 25 Minuten auch mit 2:0 in Führung. Aber statt nachzulegen, verfiel Sturm scheinbar in das alte Muster und zog sich zurück. Ried kam besser ins Spiel. Die Folge: Rene Gartler (36.) erzielte den Anschlusstreffer, wobei dieser wegen einer Abseitsstellung gar nicht hätte zählen dürfen. Dabei war das Grazer Rückzugsgefecht gar kein altes Muster, sondern schlichtweg von Trainer Peter Hyballa so geplant: "Es war unsere Strategie, uns tiefer hineinzustellen. Wir wollten uns zurückfallen lassen, weil wir vor den Chipbällen auf Meilinger Respekt hatten. Aber es ist doch schön, wenn eine ausgearbeitete Strategie auch greift."
Zwei Wechsel
Der Trainer hat wahrlich alles richtig gemacht. Zur Pause nahm er die mit Gelber Karte vorbelasteten Manuel Weber und Tobias Kainz heraus, brachte Matthias Koch und Haris Bukva. Der Spielfluss der Grazer ging durch die Änderungen etwas verloren. Die Rieder kamen besser ins Spiel, aber zu keinem weiteren Treffer, weil Sturm gut und konsequent in der Defensive gearbeitet hat.
Augenthaler in Graz
Ein alter Bekannter saß in Graz auf der Stadiontribüne: Klaus Augenthaler, von 1997 bis 2000 GAK-Trainer, schaute sich das Spiel an. Der Deutsche konzentrierte sich vor allem auf die Oberösterreicher, denn der Weltmeister von 1990 wird in Ried als Trainer-Kandidat gehandelt.
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Fakten zum Spiel
SK Sturm Graz - SV Ried 3:1 (2:1). UPC-Arena, 11.899, SR Lechner.
Torfolge:
1:0 (13.) Okotie 2:0 (25.) Szabics 2:1 (36.) Gartler 3:1 (77.) Okotie
Sturm Graz:
Focher - Kaufmann, Dudic, Vujadinovic, Klem - T. Kainz (46. Bukva), M. Weber (46. M. Koch), F. Kainz (90. Schloffer) - Sukuta-Pasu, Okotie, Szabics
Ried:
Gebauer - Ziegl, Reifeltshammer, Riegler - Trauner (80. Hammerer), Hadzic, Schreiner (67. A. Schicker) - Walch (46. Nacho), Zulj, Meilinger - Gartler
Gelbe Karten:
M. Weber, T. Kainz, F. Kainz, Dudic bzw. Ziegl, Riegler
Die Besten:
T. Kainz, Sukuta-Pasu, Okotie bzw. Reifeltshammer, Gartler
























