Aktentasche statt Fußballschuhe
Mario Haas beendet im Winter seine aktive Karriere und wird Teammanager bei Sturm. "Ich will bei der Mannschaft bleiben und die Burschen weiterhin unterstützen. Ich denke, dass ich in diesem Bereich viel bewirken kann."

Foto © GEPAMario Haas
So schnell kann es gehen. Nach der abgelaufenen Saison (2010/11) wollte der SK Sturm Mario Haas unbedingt halten. "Mister Sturm" erhielt einen Ein-Jahres-Vertrag und startete in seine 21. Saison als Profi-Fußballer. Dass es sein letztes Spieljahr werden wird, war ihm klar. Dass seine aktive Karriere aber nun früher, abrupt und ohne jede weitere Einsatzminute endet, überrascht nicht nur ihn selbst.
Der "Bomber" wurde auf dem Abstellgleis geparkt, spielte unter Peter Hyballa keine Rolle mehr. Er wurde zum Dauergast auf der Tribüne oder bekam Einsätze bei den Amateuren. Jetzt reicht's Haas: Am Samstag machte er offiziell, dass er so nicht mehr will. Er wird seine aktive Karriere beenden und schon im Winter ins Management wechseln, als Teammanager des SK Sturm arbeiten. "Ich will bei der Mannschaft bleiben und die Burschen weiterhin unterstützen. Ich denke, dass ich in diesem Bereich viel bewirken kann", sagt Haas. Er wird bereits beim Trainingslager im Winter in der Türkei in seine neue Rolle schlüpfen. Als Teammanager ist er für die Wünsche der Spieler zuständig, muss Termine koordinieren und alles rund um die Mannschaft managen.
Ideale Lösung
Wem er hierarchisch unterstellt ist, steht noch nicht fest. Mit dem Dienstbeginn von Gerhard Goldbrich am 1. Dezember werden die Details besprochen. Goldbrich freut sich bereits auf die Zusammenarbeit mit Haas und sagt: "Es ist eine sehr gute Lösung, von der alle Beteiligten Vorteile haben." Haas wird bei öffentlichen Auftritten "Begleitschutz" für Spieler sein. Goldbrich: "Haas bewegt sich in der Öffentlichkeit besser als jeder andere." Ein Abschiedsspiel wird es für die Sturm-Legende jedenfalls geben. Voraussichtlich aber erst im Sommer.























