2:1-Sieg für Sturm Graz mit Schönheitsfehler
Die Grazer besiegen im ersten Samstagsspiel die Admira auswärts mit 2:1. Für die Hyballa-Truppe trafen Nikola Vujadinovic und Rubin Okotie in der 41. bzw. 47 Minute.

Foto © APAJubel bei den Grazern
Es wird weiter rotiert beim SK Sturm. Der Grund für die Umstellungen in der Südstadt waren die verletzungsbedingten Ausfälle von Manuel Weber (Oberschenkel) und Andreas Hölzl (Knöchel). Imre Szabics und Leo Kaufmann kamen in die Startformation und sorgten mit ihren Mannschaftskollegen für den dritten Auswärtssieg in dieser Saison. Der 2:1-Erfolg bei der Admira war verdient, weil die Grazer über weite Strecken des Spiels die dominierende Mannschaft gewesen war. Die Schwarz-Weißen spielten aggressiv, zweikampfstark und wirkten ambitionierter als die Gastgeber. Die Südstädter wiederum kamen zu spät in die Gänge und kassierten die vierte Niederlage in Serie.
Vom Start weg agierten die Grazer in diesem Spiel entschlossener, setzten die Niederösterreicher ordentlich unter Druck. Florian Kainz war der Grazer Aktivposten und versuchte es mit Weitschüssen (6., 18., 34.), hatte sein Visier aber nicht wirklich genau eingestellt. Ein Schuss war es auch, der die Grazer kurz vor dem Pausenpfiff in Führung bringen sollte. Christian Klem zog aus etwa 25 Metern ab und Nikola Vujadinovic (41.) "ferselte" den Ball ins Netz - 1:0.
Nur 80 Sekunden nach Wiederanpfiff stand es auch schon 2:0. Einen Fehler von Patrick Mevoungou im Mittelfeld nützte Rubin Okotie zu einem Sololauf und schloss diesen mit einem Schuss durch die Beine von Admira-Goalie Patrick Tischler erfolgreich ab. Der zweite Treffer beflügelte die Grazer nicht wirklich. Sie zogen sich zurück, überließen den Admiraner mehr Räume und gaben damit auch das Spiel aus der Hand. Die Admira konnte ihre Möglichkeiten (Ouedraogo/60.), Sulimani/79., Sabitzer/79.) nicht nützen. Auf der anderen Seite spielten die Grazer ihre Konterstöße nicht fertig, agierten zu wenig konzentriert und waren zu inkonsequent. Auch deshalb, weil bei den Steirern zum wieder holten Male die Kräfte schwanden. Der Anschlusstreffer von Benjamin Sulimani (91.) in der Nachspielzeit ist ein unnötiger Schönheitsfehler, dem ein schwaches Defensivverhalten vorausgegangen war.
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Ergebnis:
Fußball-Bundesliga (15. Runde):
FC Admira Wacker Mödling - SK Sturm Graz Endstand 1:2 (0:1)
Enzersdorf, Trenkwalder Arena, 3.857, SR Drachta
Torfolge:
0:1 (41.) Vujadinovic
0:2 (47.) Okotie
1:2 (91.) B. Sulimani
Admira: Tischler - Auer, Pöllhuber, Schrott, Palla - Schick, Mevoungou (64. Schwab), Thürauer, Sabitzer (79. Sax) - B. Sulimani, Ouedraogo(71. Jezek)
Sturm: Focher - Kaufmann, Dudic, Vujadinovic, Klem - T. Kainz, Madl (89. M. Koch) - Sukuta-Pasu, Szabics, F. Kainz (87. Schloffer) - Okotie
Gelbe Karten: Ouedraogo bzw. Kaufmann, Madl, Vujadinovic, T. Kainz
Die Besten: Pöllhuber, Thürauer bzw. Vujadinovic, T. Kainz, Szabics
Weitere Ergebnisse:
Ried - Mattersburg 6:1
Wacker Innsbruck - A. Wien 0:3
























