Bei Sturm wird jetzt Klartext geredet
Peter Hyballa rudert zurück, nächste Woche sollen Gespräche folgen. Klarheit soll es am Freitag auch über den Nachtragstermin für die abgebrochene WAC-Partie geben.

Foto © GEPAJürgen Säumel hofft auf eine Rückkehr zum Frühjahrsstart
Wunden lecken ist nach dem bitteren Aus im ÖFB-Cup gegen Tabellenschlusslicht Wacker Innsbruck beim SK Sturm angesagt. Die Stimmung war bei den Grazern jedenfalls schon einmal besser. Die sportliche Situation (fünf Spiele ohne Sieg) drückt den Schwarz-Weißen aufs Gemüt. Dazu kommt, wie man hört, Verwunderung bei Mannschaft und Klubführung ob so mancher öffentlicher Äußerung von Trainer Peter Hyballa ("Die Spieler waren taktisch nicht gut geschult. Einigen fehlte es in diesem Bereich am Verständnis." Oder "Wenn man bedenkt, welches Chaos in der Geschäftsstelle geherrscht hat, läuft es ganz gut.")
Dass es nicht so gut läuft, wie von vielen erhofft oder erwartet, steht auf einem anderen Blatt Papier. Jedenfalls hat die jubelfreie Zeit nun dazu geführt, dass beim SK Sturm wieder die Kommunikation forciert wird. Der Trainer spricht mit Spielern, die Klubführung mit dem Trainer und Sport-Geschäftsführer Ayhan Tumani.
In der kommenden Woche soll es einen gemeinsamen Gesprächstermin geben, bei dem erläutert werden soll, wohin der Weg führt. Das Wort "Rapport" will aber bewusst niemand in den Mund nehmen.
Hyballa selbst, präzisiert seinen Taktik-Sager: "Die Spieler haben bisher eine andere taktische Ausbildung gehabt. Das ist keine Kritik am alten Trainer."
Eine andere Entscheidung soll am Freitag fallen, die um den vakanten Nachtragstermin für das abgebrochene Duell zwischen dem WAC und Sturm. Es dürfte auf den 20. oder 21. November hinauslaufen, mit Spielort Wörthersee-Stadion Klagenfurt.
An Spiele denkt ein Sturm-Spieler derzeit noch nicht. Jürgen Säumel will sich nach seiner Leisten-Operation aber wieder zurückkämpfen. "Ich hoffe, dass ich jetzt die Probleme im Griff habe", sagt der 28-Jährige. Sein Traum: Eine Rückkehr ins Mannschaftstraining zum Frühjahrsstart. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg.
Philipp Hütter trainiert hingegen nach seiner Schambeinentzündung bereits wieder mit der Mannschaft. Dennoch: Für das Heimspiel am Samstag gegen Rekordmeister Rapid ist der 22-Jährige noch kein Thema.























