Wieder Wallner: Sturm verliert gegen Innsbruck mit 1:2
Die Tiroler entschieden am Dienstagabend im Cup-Achtelfinale das einzige Duell zweier Oberhaus-Klubs für sich. Das Bundesliga-Schlusslicht siegte bei Sturm mit 2:1.

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Minutenlang standen die Sturm-Spieler nach dem Schlusspfiff auf dem Feld, diskutierten, gestikulierten und realisierten wohl, was da gerade passiert ist. Der SK Sturm verlor das Schlagerspiel des Cup-Achtelfinales gegen Wacker Innsbruck mit 1:2 und raubt sich damit eine Chance, nächste Saison wieder auf der internationalen Fußball-Bühne tätig zu sein. Nun bleibt nur noch die Meisterschaft.
Es war wieder einmal Roman Wallner, der für hängende Köpfe bei den Schwarz-Weißen gesorgt hatte. Das Tor zum 2:1-Endstand war sein insgesamt 15. Treffer gegen die "Blackys". "Sturm war in der ersten Hälfte besser. Aber wenn man die Tore nicht macht, dann bekommt man sie eben", sagte Wallner und lachte ob der Fußball-Weisheit. Der gebürtige Grazer hatte recht mit seiner Aussage. Sturm war über weite Strecken des Spiels wahrlich die tonangebende Mannschaft. Klem erzielte in der 26. Minute mit seinem ersten Pflichtspieltor für Sturm auch die verdiente Führung. Bodul hatte fünf Minuten vor dem Pausenpfiff das 2:0 auf dem Fuß. Innsbruck war in den ersten 45 Minuten ideenlos, versuchte mit Weitschüssen zum Erfolg zu kommen. Eine Variante, die sich nach dem Wechsel als erfolgversprechend erwies, als Perstaller einen Schuss aus 20 Metern unter die Latte knallte.
Nachdenkphase
Der Ausgleichstreffer sollte der Knackpunkt in diesem Spiel sein. Plötzlich witterten die Innsbrucker ihre Chance. Sie kämpften noch vehementer, denn spielerisch hatte diese Mannschaft Sturm kaum etwas entgegenzusetzen. Zu schwach war Wacker an diesem Abend. Weil aber Wernitznig mit einem Idealpass Wallner bediente und dieser zum 2:1 einschoss, gingen die Gäste aus Tirol als Sieger vom Platz. Sturm-Trainer Peter Hyballa sprach von einer Nachdenkphase, in die seine Mannschaft nach dem 1:1 verfallen wäre. "Und Nachdenken ist im Fußball immer schlecht", sagte Hyballa. Dennoch sollte nachgedacht werden, wie man Sturms Offensivflaute so schnell wie möglich bekämpfen kann. Denn am Samstag ist kein geringer Gegner als Rapid zu Gast im Stadion in Liebenau.
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Ergebnis:
Fußball-ÖFB-Cup (Achtelfinale):
SK Sturm Graz - FC Wacker Innsbruck 1:2 (1:0)
UPC-Arena, 3.217 Zuschauer, SR Krassnitzer
Torfolge:
1:0 (25.) Klem
1:1 (59.) Perstaller
1:2 (83.) Wallner
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Sturm: Focher - Kaufmann, Dudic, Vujadinovic, Klem (85. Okotie) - Ch. Kröpfl (67. Bukva), Madl, Bodul, F. Kainz - Szabics, Sukuta-Pasu
Wacker: Egger - Kofler (57. Merino), Svejnoha, Dakovic, Bergmann - Abraham, Wörgetter (38. A. Fröschl) - Wernitznig, Saurer, Schreter - Perstaller (71. Wallner)
Gelbe Karten: Madl bzw. Saurer, Svejnoha
Die Besten: F. Kainz bzw. Saurer, Schreter
























