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Zuletzt aktualisiert: 21.10.2012 um 20:38 UhrKommentare

Diesmal hat die Qualität gefehlt

Bei der Nullnummer gegen Mattersburg hat Sturm "die letzte Qualität gefehlt", sagt Trainer Peter Hyballa. Die Grazer konnten ihre Dominanz am Samstag in Liebenau nicht in Zählbares umsetzen.

Foto © GEPA

Die Stimmungslage beim SK Sturm nach der Nullnummer gegen Mattersburg schwankt zwischen Selbstkritik, Enttäuschung, Ärger, Frust und Zuversicht. Florian Kainz schüttelt ob der gezeigten Darbietung vor dem Tor nur den Kopf und sagt: "Wenn wir zu blöd sind, dass wir einmal durchkombinieren, sind wir selbst schuld. Aber gleich alles schlechtzureden, wäre jetzt auch falsch."

Es war auch nicht alles schlecht, was Sturm gegen die Burgenländer gezeigt hatte. Die Grazer konnten ihre Dominanz nicht in Zählbares umsetzen. "Es war einfach zu wenig", sagt ein enttäuschter Michael Madl. Dem Dauerläufer hat in der eigenen Mannschaft die letzte Überzeugung zum Siegen gefehlt. Und auch Imre Szabics zeigte sich nach dem Spiel selbstkritisch. Der Ungar weiß, dass er seine größte Chance (54.) hätte verwerten müssen. Einig bei Sturm sind sich alle ob des "Un-Fußballs" der Mattersburger. "Sie haben immer nur den Ball weit weggeschlagen und auf einen Konter gehofft", sagte Madl.

Ideenlos

Für Sturm-Trainer Peter Hyballa hat es nicht zu einem Sieg gereicht, "weil uns die zündende Idee gefehlt hat". Weil keiner seiner Burschen in einen Eins-gegen-Eins-Zweikampf gegangen ist und keiner eine Lücke gefunden hat. "Wie waren zwar dominant, aber 20 Meter vor dem Tor zu ungefährlich. In diesem Spiel hat uns einfach die letzte Qualität gefehlt", sagt Hyballa, der das Bemühen seiner Burschen hervorstrich. Mittelfeldstratege Manuel Weber brachte der Trainer deshalb nicht, "weil er mir zuletzt zu wenig geboten hat".

In der kommenden Woche in Wolfsberg erwartet der Deutsche "ein ganz anderes Spiel, in dem wir mehr Räume finden werden, weil Wolfsberg auf drei Punkte spielen wird", sagt Hyballa. Nach drei Unentschieden und einer Niederlage in den jüngsten vier Partien braucht es einen Sieg, wenn man kommende Saison international spielen will.

PETER KLIMKEIT

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