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Zuletzt aktualisiert: 08.10.2012 um 10:26 UhrKommentare

Schützenhilfe vom Schiedsrichter

Sturm holte gegen die Wiener Austria ein glückliches 1:1. Zwei Mal half der Schiedsrichter. Sturm-Trainer Peter Hyballa sorgt mit personellen Rochaden für Gesprächsstoff. Neustadt holte einen Punkt bei Rapid.

Foto © GEPA

Sturm Graz und Austria Wien haben sich am Sonntag in der 11. Runde der Fußball-Bundesliga 1:1 (1:1) getrennt. Die gefährlicheren Wiener gingen durch Hosiner in Führung (7.), den Steirern gelang per Foul-Elfmeter durch Florian Kainz der Ausgleich (15.). Die Austria hat somit in den jüngsten drei Partien lediglich zwei Punkte gesammelt, bei einem Heimsieg oder Remis von Rapid gegen Wiener Neustadt (18.30 Uhr) droht der Rückfall auf Rang drei.

Zudem ist die blitzsaubere Auswärtsbilanz der Violetten dahin, nach fünf Siegen gab es den ersten Punkteverlust in der Fremde. Für Sturm endete nach drei Siegen die Erfolgsserie in der heimischen UPC Arena.

Sturm-Trainer Hyballa zog bei der Nominierung seiner Startelf eine große Überraschung aus dem Hut. Stammgoalie Gratzei wurde zum Reservisten degradiert, für den 31-Jährigen rückte der um neun Jahre jüngere Focher ins Tor. Focher war im vergangenen Sommer vom deutschen Meister Dortmund zu den Grazern gewechselt. Anstelle von Szabics und Weber kamen Tobias und Florian Kainz zum Zug.

Die neu zusammengewürfelte Truppe wurde von den Wienern kalt erwischt. Nach weitem Pass von Suttner enteilte Hosiner Vujadinovic und schoss zum 1:0 (7.) ein. Debütant Focher berührte den Schuss noch, der Ball landete jedoch im linken Eck. Bereits in der 15. Minute gelang den Grazern der Ausgleich. Nach einer Attacke von Suttner an Hölzl entschied der schweizerische Unparteiische Bieri auf Elfmeter, Florian Kainz verwertete den Strafstoß souverän ins linke Eck (15.).

Wiener meist stärker

Nach der turbulenten Anfangsphase beruhigte sich das Geschehen. Die Austria war leicht spielbestimmend, bei einigen gefährlichen Flanken der Wiener zeigte sich Focher kompromisslos und sicher. Bei Schüssen von Mader(32.) und Jun (45.) hatte Sturms neue Nummer eins keine Mühe (32.), ein Gorgon-Freistoß strich knapp an seinem Tor vorbei (37.). Austria-Goalie Lindner musste sich vor der Pause lediglich bei einem Schuss von Sukuta-Pasu auszeichnen (42.).

Ähnlich wie in der ersten Spielhälfte war auch die Anfangsphase der zweiten 45 Minuten höchst unterhaltsam. Bei den Grazern verfehlte Okotie knapp das lange Eck (49.), einen Schuss von Tobias Kainz fischte Lindner mit einer Glanzparade aus dem linken Kreuzeck (52.). Eine Austria-Chance von Jun wurde von Focher entschärft (51.), bei einem weiteren Versuch von Jun zeigte der junge Deutsche neuerlich einen starken Reflex (65.). Bei einem gefühlvollen Weitschuss von Mader hatte Focher Glück, dass der Ball das Tor knapp verfehlte (59.).

Das Glück stand den Grazern auch im Finish zur Seite: ein Kopfball-Treffer des eingewechselten Austrianers Rotpuller wurde wegen angeblichen Fouls gegen Vujadinovic aberkannt (86.), ein Mader-Schuss von der Strafraumgrenze verfehlte das Sturm-Tor um wenige Zentimeter (91.).


Kommentar

HERIBERT WEBERZur Lage der... von HERIBERT WEBER

Fakten

SK Sturm Graz - FK Austria Wien 1:1 (1:1). Graz, UPC-Arena, 13.364, SR Bieri (SUI).

Torfolge:
0:1 ( 7.) Hosiner 1:1 (15.) F. Kainz (Foul-Elfmeter)

Sturm:
Focher - Hölzl, Vujadinovic, Madl, Klem - Kröpfl (80.Kaufmann), Bukva (86. Weber), T. Kainz, F. Kainz - Okotie (74.Szabics), Sukuta-Pasu

Austria:
Lindner - Koch, Rogulj (46. Rotpuller), Ortlechner, Suttner- Mader, Holland, Simkovic (58. A. Grünwald) - Gorgon, Hosiner, Jun(83. Kienast)

Gelbe Karten:
F. Kainz, T. Kainz bzw. Mader, Rogulj, Suttner

Die besten Spieler:
Focher, F. Kainz bzw. Jun, Gorgon, Suttner

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