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    Zuletzt aktualisiert: 30.09.2012 um 20:39 UhrKommentare

    Mane & Schiedsrichter besiegen Sturm

    Salzburg schlug Sturm mit 3:2. Okotie brachte die Grazer in Führung, Berisha und Mane drehten die Partie ehe Florian Kainz wieder ausglich (65.). Mane stellte auf 3:2. Flo Kainz wurde vor dem Tor zurückgepfiffen - zu unrecht.

    Foto © GEPA

    Der Blick war stechend. Es war sein typischer Blick, aber in den Augen von Peter Hyballa war die Wut deutlich zu erkennen. Rumms. Die Faust des Sturm-Trainers traf das Plexiglas der Betreuerkabine. Kurz zuvor hatte Sadio Mane mit seinem zweiten Treffer Salzburg 3:2 in Führung gebracht. Die Stadion-uhr zeigte die 89. Minute und wieder einmal reiste Sturm ohne Punkte aus der Mozartstadt heim nach Graz. "Heute war was drinnen. Das hat sich die Mannschaft nicht verdient", sinnierte Hyballa nach dem Schlusspfiff.

    Seit zehn Jahren hecheln die Schwarz-Weißen nun schon einem Sieg in Salzburg hinterher. Dabei sah es am Sonntagnachmittag zwischenzeitlich gar nicht schlecht aus. Rubin Okotie, der "Maskenmann", hatte die Gäste in der 35. Minute 1:0 in Führung gebracht - zu diesem Zeitpunkt auch gar nicht unverdient, denn die 10.950 Zuschauer in der Red Bull Arena bekamen durchaus engagierte Gäste zu sehen. Und so entwickelte sich von Beginn an eine schnelle, teils spektakuläre Partie, von der Salzburgs Martin Hinteregger am Ende sagen sollte: "Ein unglaubliches Spiel und eine unglaubliche kämpferische Leistung beider Teams." Es lag aber weniger an der kämpferischen Leistung Salzburgs, sondern an der Unkonzentriertheit der Sturm-Spieler, dass Salzburg noch vor dem Pausenpfiff das Spiel drehen konnte. Erst traf Valon Berisha (43.) nach Vorlage von Mane zum Ausgleich, dann tanzte der Senegalese in der Nachspielzeit gleich drei Sturm-Spieler aus und erzielte das 2:1.

    Der Joker stach

    "Wir haben in den letzten fünf Minuten die Mitte nicht mehr zugekriegt", analysierte Peter Hyballa den Einbruch seiner Mannschaft. Und dennoch: Sturm kam nach der Pause frischer aus der Kabine und mit Florian Kainz anstelle von Imre Szabics. Und es war auch Sturms wiedergenesener Jungstar (siehe Story links), der in der 65. Minute aus rund 17 Meter Maß nahm und auf 2:2 stellte. "Wir wollten nach unserer Führung weiter nach vorne spielen. Aber die ersten 20 Minuten nach der Pause gehörten Sturm, weil wir völlig den Faden verloren haben. Warum, weiß ich nicht", gefiel Salzburgs Trainer Roger Schmidt diese Phase des Duells überhaupt nicht.

    Salzburg erholte sich, fand zurück ins Spiel - auch mithilfe der Unparteiischen. Die hatten in der 79. Minute einen Sololauf von Florian Kainz wegen Abseits' unterbunden. Eine klare Fehlentscheidung. Das bittere Ende für Sturm folgte auf den Fuß. Christian Klem foulte Hinteregger. Freistoß Salzburg und Mane, der Kleinste im Sturm-Strafraum, war mit dem Kopf zur Stelle. Peter Hyballa wusste, warum es Ende schief gegangen war: "Foul bricht Pressing. Das ist eine alte Fußball-Weisheit. Und wir haben im Finish zu viele Fouls begangen."


    Kommentar

    HERIBERT WEBERZur Lage der... von HERIBERT WEBER

    Fakten

    Red Bull Salzburg - SK Sturm Graz 3:2 (2:1).
    Red Bull Arena, 10.950 Zuschauer, SR Schüttengruber.

    Torfolge:
    0:1 (35.) Okotie 1:1 (43.) Berisha 2:1 (45.+1) Mane 2:2 (65.) F. Kainz 3:2 (89.) Mane

    Salzburg:
    Walke - Klein, Schiemer, Vorsah, Ulmer - Hinteregger -Leitgeb, Berisha (46. Nielsen), Kampl (83. Maierhofer) - Soriano (65.Teigl), Mane

    Sturm:
    Gratzei - Hölzl, Madl, Dudic, Klem - Bukva, Weber (62. T.Kainz), Szabics (46. F. Kainz), Ch. Kröpfl - Sukuta-Pasu, Okotie (78.Bodul)

    Gelbe Karten:
    Hinteregger, Kampl bzw. Hölzl, Sukuta-Pasu, Okotie,Klem, T. Kainz

    Die Besten:
    Leitgeb, Berisha, Mane bzw. Hölzl, Bukva

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      Toto

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