Ein "Tor nach Graz" mit Charme
Ein größerer VIP-Klub, Stehplätze auf der Nordtribüne und die spektakuläre "Überplattung" des Stadion-Vorplatzes als "Tor nach Graz": Der SK Sturm hat viel vor mit der UPC-Arena.
Quelle © KK/Architekturbüro Zinganel SK Sturm: Visionen für die UPC-Arena
Stehplätze auf der Nordtribüne (für 3300 Zuschauer), Ausbau des VIP-Klubs (von 700 auf 1000 Plätze), Adaptierungen auf der Medientribüne, der Flutlichtanlage sowie Umbau der Kabinen, Schaffung einer gemeinsamen Einsatzzentrale und eine "Überplattung" des Stadionplatzes. Der SK Sturm will das 15 Jahre alte Stadion in Liebenau nicht nur aufpolieren, sondern mit der angehobenen Plattform über der Ulrich-Liechtenstein-Gasse auch ein neues "Tor nach Graz" errichten. Der Straßenverkehr würde unter dem Stadionplatz fließen, Straßensperren wären demnach wohl nicht mehr notwendig. Unabhängig vom Stadion Um- und Ausbau könnte neben dem Stadion ein Tower gebaut werden. Verhandlungen zwischen einem Investor und der Stadt Graz sind im Gange. Die Kosten für das gesamte Projekt (ohne Tower) schätzt Sturm-Vizepräsident und Landesdirektor der Firma Porr, Peter Schaller, auf etwa 20 Millionen Euro.
Und wer soll es bezahlen? Bürgermeister Siegfried Nagl sagt: "Es wird jetzt wohl ein PPP-Model werden. Ein Model, bei dem die Privaten dabei sind, Public (Anmerkung: öffentliche Hand) dabei ist und Puntigamer Sturm dabei ist. Ich hoffe, wir werden es daheben. Ich gehe davon aus." Nagl wird alle Hebel in Bewegung setzen, damit dieses Projekt umgesetzt werden kann.
Die Umbauarbeiten innerhalb des Stadions belaufen sich auf rund sieben Millionen Euro und sollen nach Auskunft von Sturm-Präsident Christian Jauk, "wenn möglich, bereits in der Winterpause beginnen". Bundesliga-Präsident Hans Rinner unterstreicht, dass die Adaptierungen notwendig sind, um wieder internationale Spiele nach Graz zu bekommen. Abgesehen von der Hoffnung, dass die Schwarz-Weißen in der kommenden Saison wieder selbst auf der internationalen Fußballbühne zu sehen sein werden.
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Die Eckpunkte des Konzepts
- Die UPC-Arena soll wieder in ein Stadion verwandelt worden, das den Vorgaben der UEFA bzw. des ÖFB für internationale Spiele entspricht
- Die Nordtribüne wird zur Stehplatztribüne - kurzfristiger Umbau auf Sitzplätze ist möglich
- Im Vorbereich des Stadions soll eine neue "Fan-Meile" entstehen
- Fixierung einer langfristigen Lösung für die Bewirtschaftung der UPC-Arena
























