Am Ende war beim SK Sturm alles "SuPa"
Mit seinem ersten Doppelpack in einem Bewerbsspiel schoss Richard Sukuta-Pasu - auch "SuPa" genannt - den SK Sturm zu einem 3:2 (2:0)-Sieg über die Admira.

Foto © GEPASukuta-Pasu erzielte seinen ersten Doppelpack für Sturm
Die Umarmung von Mama Agnes nach dem Spiel hat er sich wahrlich verdient. Richard Sukuta-Pasu, kurz "SuPa" genannt, zeigte einmal mehr, welch guter Fußballer er ist. Der 22-jährige Stürmer hat die Admira nicht im Alleingang besiegt. Mit seinem zweiten Treffer besiegelte er aber den 3:2-Erfolg über die Südstädter und damit Sturms dritten Sieg im sechsten Meisterschaftsspiel. Die Berg- und Talfahrt der Grazer geht also weiter. Und diesmal hatten die Schwarz-Weißen das bessere Ende für sich, dürfen jubeln.
Aber alles der Reihe nach. Peter Hyballa hat sein Offensivsystem diesmal etwas defensiver angelegt, besetzte im Mittelfeld die Flügel. Diese Umstellung sorgte in der ersten Hälfte für einen schnellen, dynamischen und erfolgreichen Fußball. Die Sturm-Spieler kombinierten gefällig, hatten durch Szabics (9.), Sukuta-Pasu (20.) und Kröpfl (22.) gute Chancen. Die Führung war nur eine Frage der Zeit. Für diese sorgte Sukuta-Pasu in der 24. Minute. Er köpfelte zum 1:0 ein - wobei vor allem die sensationelle Vorarbeit von Madl per Fallrückzieher beeindruckte. Sukuta-Pasu legte in Minute 32 nach. Sein Treffer zum vermeintlichen 2:0 wurde aber wegen Abseits aberkannt. Egal, weil Vujadinovic mit einem Kopfball in der 42. Minute für den 2:0-Pausenstand sorgte. Sturm hätte ob der spielerischen Überlegenheit wesentlich höher führen können, ja müssen.
Erster Doppelpack
"Man of the Match"
Christian Gratzei wurde von den Sturm-Fans in der UPC-Arena per SMS-Voting zum "Man of the Match" gewählt.
Nach dem Wechsel entwischte der Admiraner Hosiner Vujadinovic. Sein Zuspiel setzte Thürauer auf 2:1 (54.) in die Maschen. Kurz darauf verlängerte Bukva per Kopf einen Sabitzer-Freistoß unhaltbar für Gratzei zum 2:2 ins eigene Tor. Die Grazer hatten den spielerischen Faden verloren. Plötzlich gaben die Südstädter den Ton an. Jene Spieler, die vor der Pause in sämtlichen Zweikämpfen das Nachsehen hatten, zwangen den Grazer ihr Spiel auf. Dass die Admira das Spiel nicht drehte, ist "SuPa" zu verdanken: Er verwertet einen Muster-Konter samt herrlicher Ehrenreich-Hereingabe zum 3:2. Der Deutsche jubelt über seinen ersten Doppelpack, Sturm über den Sieg.
Der sportliche Erfolg tut gut und drängt die noch immer andauernden internen Umbauarbeiten zumindest für kurze Zeit in den Hintergrund. "Es kann nicht alles von heute auf morgen funktionieren. Wir brauchen noch Zeit", sagt dazu Präsident Christian Jauk.
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Ergebnis
SK Sturm Graz - FC Admira Wacker Mödling 3:2 (2:0)
Graz, UPC-Arena, 8.468 Zuschauer, SR Gerhard Grobelnik
Torfolge:
1:0 (24.) Sukuta-Pasu
2:0 (42.) Vujadinovic
2:1 (54.) Thürauer
2:2 (60.) Sabitzer (Freistoß)
3:2 (73.) Sukuta-Pasu
Sturm: Gratzei - Hütter (67. Ehrenreich), Dudic, Vujadinovic (70. Schloffer), Klem - Madl - Weber, Kröpfl, Bukva - Szabics (87. Feldhofer), Sukuta-Pasu
Admira: Tischler - Plassnegger, Windbichler, Schrott, Palla - Sabitzer (71. Schicker), Schachner (85. B. Sulimani), Mevoungou (57. Schwab), Jezek - Thürauer, Hosiner
Gelbe Karten: Hütter, Weber bzw. Windbichler, Mevoungou, Schicker, Schrott

























