Wiener Derby kehrt ins Hanappi-Stadion zurück

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Das Große Wiener Derby kehrt am Sonntag (16.00 Uhr) erstmals seit dem Platzsturm am 22. Mai 2011 ins Hanappi-Stadion zurück. Rapid-Trainer Schöttel wartet als Rapid-Coach nach wie vor auf einen Sieg gegen die Austria, die ersten vier Versuche blieben bei drei Unentschieden und einer Niederlage erfolglos. Erneut droht ein Unentschieden, denn Austria-Trainer Stöger setzt auf Defensive.
Wir haben großen Respekt vor Rapid, in Hütteldorf sogar sehr großen. Deshalb werden wir es vielleicht ein bisschen defensiver anlegen", meinte Austria-Trainer Peter Stöger, der als Spieler sowohl für Rapid als auch für die Austria spielte. Das 0:1 vor einer Woche beim Heimdebüt gegen Sturm Graz war zwar ein Dämpfer, den hat die Mannschaft aber laut Stöger gut verdaut. "Wir haben trotz dieser Niederlage gute Stimmung. Weil wir gegen Sturm viele Chancen herausgespielt und wenige zugelassen haben", erklärte der Austria-Trainer, der mit Ausnahme des gesperrten Innenverteidigers Georg Margreitter alle Mann mit ins Hanappi-Stadion nehmen darf.
Rapid-Trainer Schöttel ist hoffnungsfroh, dass es in seinem ersten Derby als Betreuer im Hanappi-Stadion mit einem Sieg klappen könnte. "Vor einem Jahr hatte die Austria eine tolle Mannschaft und wir Probleme. Das hat sich seither verschoben. Wir sind als Mannschaft gewachsen und haben auch den Vorteil des ausverkauften Hanappi-Stadions." Vor dem Gegner zeigte der Rapid-Betreuer großen Respekt. "Bei den Austrianern scheint die Stimmung viel besser zu sein als noch vor einigen Monaten. Sie wollen beweisen, dass die verpasste Europacup-Teilnahme nur ein einmaliger Ausrutscher war", vermutete Schöttel.
Am Samstagabend (18.30 Uhr) startet die dritte Runde mit zwei Spielen. Meister Salzburg tritt bei Aufsteiger Wolfsberger AC an. In der zweiten Partie tritt Sturm Graz bei den derzeit drittplatzierten Mattersburgern an. Morgen folgen neben dem Wiener Derby die Begegnungen Ried - Innsbruck und Admira - Wiener Neustadt.























