Die Folgen einer doofen Niederlage
Die Lehren aus der 0:2-Auftaktniederlage gegen Salzburg sind gezogen. Sturms Startformation könnte an drei Positionen geändert werden. Trainer Peter Hyballa sagt dazu: "Jein". Salzburg setzt indes auf neue Kräfte.

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Am Umschalten - von Defensive auf Offensive - sowie an der Chancenauswertung hat Sturm-Trainer Peter Hyballa mit seiner Mannschaft in dieser Woche vermehrt gearbeitet. "Wir haben etwa 700 Mal aufs Tor geschossen. Und diesmal sind schon weniger Bälle im Maisfeld gelandet. Wir entwickeln uns", sagt Hyballa und hält fest: "Was zählt, ist aber nur der Samstag." Und da hofft der Deutsche auf ein Erfolgserlebnis. Denn gegen Salzburg "haben wir wirklich doof verloren". Soll heißen: Man hat es dem Gegner mit vermeidbaren Fehlern leicht gemacht.
Gegen die Austria "können wir gewinnen", sagt Hyballa. Wer in Wien in der schwarz-weißen Startformation steht, wollte er allerdings nicht verraten. Auf die Frage nach Änderungen kam vom Coach ein "Jein" und ein "Gucken wir mal". Beim Training kam es jedenfalls zu Umstellungen. Demnach könnte Leonhard Kaufmann für Martin Ehrenreich, Christoph Kröpfl für Haris Bukva und Rubin Okotie für Imre Szabics in die Anfangsaufstellung rutschen. Hyballa sah sich die Austria in Wolfsberg an und kam zur Erkenntnis, dass die Wiener "spielerisch stark sind, zwei sehr gute Spieler im Mittelfeld haben und einen Roland Linz, der immer für Tore gut ist". Hyballa zählt die Wiener Austria zum engen Kreis der Titelanwärter.
Bullen verstärken sich
Die Katzen, mit denen sich die Bullen aus Salzburg verstärken, sind also aus dem Sack und kommen aus Norwegen. Valon Berisha heißt der eine, ist 19 Jahre jung, spielte zuletzt bei Viking Starvanger, ist beidbeinig, im Mittelfeld universell einsetzbar und stand bereits fünf Mal im norwegischen A-Team. Ebenfalls 19 ist Havard Kallevik Nielsen. Der Stürmer stand bei Valarenga Oslo unter Vertrag und durchlief seit er 15 Jahre ist sämtliche norwegischen Nachwuchsteams.
"Zwei Leute, die uns sicherlich helfen können", ist Sportdirektor Ralf Rangnick zuversichtlich. Nach dem blamablen Aus in der Champions-League-Qualifikation allerdings nur noch in der heimischen Liga. "Und dass sie aus einem laufenden Meisterschaftsbetrieb kommen, ist insofern von Vorteil, als sie sofort eingesetzt werden können. Sie sind körperlich voll da", freut sich Trainer Roger Schmidt. Sofort heißt allerdings nicht schon gegen Mattersburg am Wochenende, weil die beiden zuerst übersiedeln.
Auch spielerisch sollen die beiden Skandinavier viel drauf haben. "Ich habe mich persönlich von ihnen überzeugt und bin sehr angetan. Es kommt nicht von ungefähr, dass auch ein paar andere, prominente europäische Vereine an ihnen dran waren", sagt Rangnick.























