Sturms Passspiel war nicht prickelnd
Sturm-Trainer Peter Hyballa sah im ersten Bewerbspiel Gutes und Schlechtes von seiner Truppe. Der SK Sturm hatte beim 1:0-Sieg in Wattens viel Mühe. Jürgen Säumel erzielte das Goldtor in Minute 62.

Foto © GEPASturm-Trainer Peter Hyballa
Der Saisonauftakt in Wattens hat seinen Zweck erfüllt. Der SK Sturm steht mit dem 1:0-Sieg über den Tiroler Regionalliga-Klub in der zweiten Runde des ÖFB-Cups. Auftrag erfüllt. Abgehakt.
Ja und Nein. Sturm-Trainer Peter Hyballa will das erste Spiel unter Wettkampfbedingungen zwar nicht überbewerten, hat aber durchaus weiter Aufschlüsse seiner Mannschaft gewonnen - sowohl positive als auch negative. "Unser Passspiel war nicht unbedingt prickelnd. Wir hatten zwar viel mehr Ballbesitz und spielten den Gegner müde. Doch wir haben aus unseren Chancen zu wenig gemacht. Uns haben die sexy Sachen gefehlt", sagt der Deutsche. Was so viel heißt: Der Knackpunkt in Form eines frühen Tores hat gefehlt. Sturm blieb meist in den beiden Ketten im Mittelfeld sowie in der Abwehr stecken. "Wir haben die Lücke nicht gefunden, weil Wattens gut verteidigt hatte ", sagt Hyballa. So dramatisch schlecht, wie einige Kritiker das Spiel gesehen haben, war es für den 36-Jährigen nicht. "Das Tor war super herausgespielt. Das habe ich bei der Spielbesprechung auch hervorgehoben."
Salzburg-Spiel wird anders
Der knappe Sieg löste in der Kabine keine Jubelszenen aus und kommt Hyballa gar nicht Unrecht. "Wenn wir hoch gewonnen hätten, wären einige mit sich selbst vielleicht schon zu zufrieden", sagt der Coach. Am Samstag (16 Uhr) im Stadion in Liebenau zum Meisterschafts-Auftakt gegen Salzburg erwartet Hyballa ein ganz anderes Spiel, eines bei dem die Truppe aus der Festspielstadt mehr mitspielt. Zudem geht Hyballa davon aus, dass sich seine Spieler am Samstag in einer anderen Stimmung befinden werden. Es ist der Saisonauftakt und ein Heimspiel, das motiviert zusätzlich.
























