Sturm im Cup mit Mühe weiter
Sturm Graz hat in der ersten Cup-Runde bei Wattens mit Mühe einen 1:0-Sieg erreicht. Jürgen Säumel erzielte das Goldtor in der 62. Minute. Bodul vergab einen Elfer. Gratkorn unterlag Innsbruck (4:5), Hartberg schlug Deutschlandsberg (2:1), der GAK eliminierte die Vienna (3:2).

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Mit der ersten Runde des ÖFB-Cups hat sich der heimische Fußball aus der Sommerpause zurückgemeldet. Sensationen sind zum Auftakt allerdings ausgeblieben. Auch wenn sich einige Bundesliga-Klubs wie Sturm oder Wacker Innsbruck gegen die "kleinen" Vereine schwer getan haben. Sturm mühte sich in Wattens mit einem 1:0-Sieg in die zweite Runde. Die Innsbrucker zitterten sich gegen Gratkorn im Elfmeterschießen weiter. Für die größte Überraschung sorgte St. Florian. Der Regionalliga-Klub besiegte im Derby Erstligist Blau-Weiß Linz mit 2:1. Keine Blöße gaben sich Admira Wacker Mödling (3:0 in Parndorf) sowie die Erstliga-Klubs FC Lustenau (4:3 in Vöcklamarkt) und Grödig (4:0 in Saalfelden).
Aus steirischer Sicht sieht die Auftaktbilanz passabel aus. Allerheiligen, Kalsdorf und Hartberg haben sich durchgesetzt. Am Samstag können die Kapfenberger bei SC Bregenz und DSV Leoben zu Hause gegen Mattersburg nachziehen.
Sturm mit Mühe weiter
Erstes Bewerbspiel, erster Sieg. Der SK Sturm feiert einen gelungenen Saisonstart, gewinnt in Wattens mit 1:0 und steht damit in der zweiten Runde des ÖFB-Cups. Das Debüt von Peter Hyballa als neuer Sturm-Trainer ist somit gelungen. Sein Auftrag - "Der Aufstieg ist Pflicht" - wurde erfüllt.
Doch bis zum erlösenden Treffer von Jürgen Säumel in der 63. Minute hatten die Grazer ein hartes Stück Arbeit zu verrichten. Obwohl die Tiroler zwölf (!) Spieler vorgeben mussten, hielten die verbleibenden Akteure des Regionalliga-Klubs die Partie lange Zeit offen, stemmten sich mit Kampfkraft den technisch überlegenen Grazern entschlossen entgegen. Die Gegenwehr der tapfer kämpfenden Wattener hielt allerdings nur bis zur 63. Minute. Säumel nützte einen Abwehrfehler der Tiroler, umrundete Tormann Schumacher und konnte den Ball zum 1:0 einschieben.
Der Tiroler Schlussmann glänzte wenige Minuten zuvor. Er parierte in der 54. Minute einen von Darko Bodul geschossenen Elfmeter. Richard Sukuta-Pasu wurde zuvor von Steinlechner im Strafraum gefoult. Bis zum 1:0 taten sich die Grazer schwer, spielten zwar offensiv und waren die tonangebende Mannschaft. Es fehlte allerdings die Effizienz im Spiel. Mit Fortdauer der Begegnung ging den Regionalliga-Spielern die Kraft aus. Sturm zeigte nur phasenweise guten Fußball. Wollen die Grazer zum Meisterschaftsstart gegen Salzburg als Sieger vom Platz gehen, wartet noch einige Arbeit auf die Mannschaft. Der Auftakt ist geglückt, der Aufstieg in die zweite Cup-Runde verdient, wenngleich der Weg dorthin sehr mühevoll war.
Kalsdorfs Neuzugänge stachen
Kalsdorf - Wallern 3:1. Im Duell der beiden aktuellen Landesliga-Meister aus der Steiermark und Oberösterreich hatten die Hausherren das bessere Ende für sich. Die Treffer erzielten allesamt Neuzugänge. Heil traf zum 1:0 (5.), Wallerns Vorisek glich mit einem sensationellen Freistoß ins Kreuzeck (45.) verdient aus. Trdina (61.) und Hofer per Kopf (79.) sorgten für den Aufstieg Kalsdorfs. "Wir sind erst eineinhalb Wochen im Training. Deshalb war es nicht leicht, mit sechs Neuen ins Spiel zu gehen. Der Sieg war verdient. In der zweiten Runde wünschen wir uns einen Bundesligisten", sagte Kalsdorf-Trainer Peintinger.
Hartberg ist weiter
DSC - Hartberg 1:2. 20 Minuten lang war es eine ausgeglichene Partie. Dann aber legten die Hartberger einen Zwischensprint ein und sorgten für die Vorentscheidung. Sandro Foda knallte einen Tausendguldenschuss aus 20 Metern zum 1:0 ins Kreuzeck, in der 35. Minute erhöhte Luca Tauschmann nach einem Eckball per Kopf zum 2:0. "In der ersten Halbzeit haben wir so gespielt, wie wir uns das vorgenommen haben", sagte Trainer Andreas Moriggl zufrieden.
Nach dem Wechsel warfen die Deutschlandsberger ihre Ängste über Bord und spielten mutig nach vorne. Den Lohn dafür gab es nach einer knappen Stunde durch einen schnell abgespielten Freistoß von Neuzugang Matej Vracko - da hat die Abwehr der Hartberger geschlafen. "Danach hat man gesehen, wie ein Tor den Gegner wieder starkmachen kann", sagte Moriggl. Seine Elf brachte den Sieg aber ins Trockene und steht in der zweiten Runde. "Wir haben uns aber teuer verkauft", war auch DSC-Coach Jerko Grubisic nicht unzufrieden.
Salzburger gegen Allerheiligen chancenlos
SAK 1914 - Allerheiligen 0:5. Der Unterschied zwischen Landesliga (SAK) und Regionalliga (Allerheiligen) war eklatant. Von Beginn an ließen die Südsteirer den Gastgebern nicht den Funken einer Chance und kontrollierten die Partie nach Belieben. Ein schwerer Patzer von SAK-Torhüter Vincetic leitete die Niederlage ein - Kulnik (7.) traf zur Führung, die Kothleitner, Spreco, Koca und Lechner ausbauten. Für Allerheiligens neuen Trainer Enrico Kulovits war es ein perfekter Pflichtspieleinstand: "Das war eine souveräne und sehr disziplinierte Vorstellung, mit der ich sehr zufrieden bin."
























