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    Zuletzt aktualisiert: 03.07.2012 um 21:18 UhrKommentare

    Paul Gludovatz: "Einhundert Prozent oder Nichts"

    Der 66-jährige Paul Gludovatz fühlt sich nach seinem Zusammenbruch wieder zu einhundert Prozent fit. Er schmiedet bereits Zukunftspläne, will über seine Erschöpfung jedoch nicht reden.

    Paul Gludovatz

    Foto © GEPAPaul Gludovatz

    Herr Gludovatz, die folgende Frage mag vielleicht lapidar klingen, ist aber aufrichtig gemeint und nicht unbedeutend: Wie geht es Ihnen?

    PAUL GLUDOVATZ: Danke. Aber was zu sagen ist, habe ich bereits im Fernsehen gesagt. Alle weiteren Fragen werden Ihnen Christopher Houben und Christian Jauk von Sturm beantworten.

    Es geht nicht um Sturm oder den scheidenden Geschäftsführer Gludovatz. Es geht um den Menschen Gludovatz. Da sind dann die von Ihnen genannten Herren wohl die falschen Ansprechpartner.

    GLUDOVATZ: Ich bin derzeit Pensionist, bin also nicht relevant für die Öffentlichkeit.

    Vorübergehend. Sie sollen bei Sturm eine andere Funktion übernehmen, wenn Sie sich dazu bereit fühlen. So wird es jedenfalls von Sturm-Seite kommuniziert.

    GLUDOVATZ: Darüber wurde Stillschweigen vereinbart.

    Eine Rückkehr ist also nicht sicher?

    GLUDOVATZ: Es wurden von meiner Seite aus einige Szenarien aufgezeigt. Es sind meine Entscheidungen.

    Gibt es einen persönlichen Zeitplan für ihr Comeback?

    GLUDOVATZ: Nein, kein Zeitplan.

    Wann haben Sie gemerkt, es geht einfach nicht mehr, ich muss die Notbremse ziehen?

    GLUDOVATZ: Die Erschöpfung ist völlig überraschend gekommen. Am 22. Mai ging plötzlich nichts mehr. Obwohl ich am Vorabend noch bis 22 Uhr gearbeitet hatte, mit Spieler Focher und Trainer Tumani telefoniert hatte.

    War der Druck einfach zu groß?

    GLUDOVATZ: Druck legt man sich immer selbst auf. Und Stress war für mich bis dato positiv. Nach 47 Arbeitsjahren kam dieser Zusammenbruch völlig unerwartet.

    Was passiert bei solch einem Zusammenbruch?

    GLUDOVATZ: Sie glauben ja jetzt wirklich nicht, dass ich darüber rede.

    Akzeptiert.

    GLUDOVATZ: Was ich aber schon sagen will, ist, dass ich mir nichts vorwerfen kann. Ich habe mich zehn Tage vor Arbeitsbeginn eingebracht, bin fünf Mal ins Büro gegangen, um mich einzuarbeiten. Aber es ist viel zusammen gekommen. Die aktuelle Saison war zu bewältigen und es galt, ein Trainerteam zu finden und die Kaderplanung zu machen.

    Und Sie mussten das alles alleine bewältigen?

    GLUDOVATZ: Ja, ich bin im Monat 12.000 Kilometer gefahren - da können Sie nachfragen. Ich habe 80 Stunden pro Woche gearbeitet. Es wurde einfach zu viel. Und ich gebe immer einhundert Prozent oder lasse es ganz, dann mache ich Nichts.

    Trainer Peter Hyballa haben Sie geholt?

    GLUDOVATZ: Ich habe das Trainerteam zusammengestellt, die komplette Vorbereitungsperiode geplant und alle Vorgespräche bei den Transfers geführt. Nur mit dem Spieler aus Kaiserslautern hatte ich nichts zu tun.

    Nach der Auszeit sind Sie jetzt wieder vollkommen hergestellt?

    GLUDOVATZ: Mit geht es gut, ich bin zu einhundert Prozent fit. Und ich denke, dass jetzt wirklich alles gesagt ist.

    INTERVIEW: PETER KLIMKEIT

    Zur Person:

    Paul Gludovatz

    Geboren: 10. Juni 1946 in Eberau

    Familienstand: Verheiratet mit Ida, Töchter Sarina und Susanna

    Karriere: Nachwuchs-Teamchef beim ÖFB (U16 bis U21/von 1982 bis 2008), Trainer SV Ried (2008 bis 2012), sportlicher Geschäftsführer bei Sturm (April bis Juni 2012) GEPA

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      Supercupsieger: 1996, 1998, 1999
      CL-Teilnahme: 98/99, 99/2000, 2000/01

       

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