Gludovatz fällt für unbestimmte Zeit aus
Aus gesundheitlichen Gründen kann Paul Gludovatz sein Amt als sportlicher Geschäftsführer des SK Sturm Graz derzeit nicht ausüben. Seine Aufgaben werden bis auf Weiteres vom wirtschaftlichen Geschäftsführer Christopher Houben übernommen.

Foto © APAPaul Gludovatz
Beim SK Sturm gibt es einen Ausfall zu beklagen. Paul Gludovatz, der sportliche Geschäftsführer, ist erkrankt und fällt in nächster Zeit aus. Nach einem Schwächeanfall hoffen die Grazer, dass der 65-Jährige so rasch wie möglich wieder gesund wird. "Auch wenn wir mitten in der Transferzeit stehen: In erster Linie geht es jetzt um die Gesundheit von Paul Gludovatz", sagt Präsident Christian Jauk. "Wir hoffen alle, dass er sich schnell wieder erholt."
Dennoch herrscht bei den Schwarz-Weißen in Sachen Saisonvorbereitung kein Stillstand. Christopher Houben, Gludovatz' wirtschaftliches Pendant im Verein, hat die Amtsgeschäfte des Burgenländers interimistisch übernommen. "Ich stehe im Austausch mit Trainer Peter Hyballa. Es nimmt alles den gewohnten Gang." Dazu unterstützen Houben auch Präsident Jauk und Friedrich Santner, der Vorsitzende des Aufsichtsrates.
Suche nach dem Team
Bei der Suche nach Hyballas Trainerteam sei man laut Houben ebenso gut unterwegs wie bei der Kaderplanung. Namen wollte der Sturm-Geschäftsführer aber keine nennen, große Sprünge sind nicht zu erwarten, nur so viel verriet er: "Mehr als drei bis vier Neuzugänge wird es nicht geben. Wahrscheinlicher sind drei."
Ganz sicher neu wird hingegen der Rasen des Trainingsplatzes in Messendorf. Deshalb weichen Sturms Amateure mit ihrem letzten Heimspiel am 1. Juni gegen Vorwärts Steyr auch nach Kalsdorf aus.
Grund zum Jubeln hatten die jüngsten Sturm-Spieler. Die U7 hat nämlich künftig mit der "Nordkurve Graz" einen ganz besonderen Trikotsponsor. 2000 Euro spendierte der treue Anhang der Grazer für den Nachwuchs. Philipp Lackner, Sturms Marketing-Leiter, freut es: "Die Fans sind ein immens wichtiger Bestandteil unseres Klubs und ich finde es hervorragend, dass sich die Nordkurve so einbringt."























