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    Zuletzt aktualisiert: 01.05.2012 um 20:58 UhrKommentare

    Santner: "Das größte Problem ist Sponsoring"

    Friedrich Santner, seit Montag auch offiziell neuer Vorsitzender im Sturm-Aufsichtsrat, über Leidenschaft, Pläne im Fußball - und Förderungen.

    Friedrich Santner

    Foto © GEPAFriedrich Santner

    Fußball-Fan ist man - oder nicht. Friedrich Santner wurde einer, obwohl das erste Spiel "seines" SK Sturm 0:4 verloren ging; noch dazu ein Derby. "Das hat meiner Leidenschaft keinen Abbruch getan. Echte Fans zeigen sich im Augenblick der Niederlage", sagt Santner heute - und theoretisch hat er es zu einem der "höchsten" Sturm-Fan gebracht, seit er am Montag zum Vorsitzenden des neu konstituierten Aufsichtsrates gewählt wurde. Gratulationen nimmt der 52-Jährige - noch - nicht entgegen. "Ob man dazu gratulieren darf, wird man erst sehen. Im Fußball kann man alles richtig machen und trotzdem erfolglos bleiben." Allerdings: "Ich erkenne Einsatz und viel Leidenschaft bei den Funktionären."

    Und der Geschäftsführer der Anton Paar GmbH hat viel vor: "So wie in der Wirtschaft kann es nur ein Ziel geben: Sich stetig verbessern, um nachhaltig die Nummer 1 zu sein. Das wird nur gelingen, wenn alle zusammenhelfen." Eines will Santner jedenfalls künftig nicht hören: dass Fußball anders ist. "Diese Meinung teile ich absolut nicht. Regeln, die in der Wirtschaft gelten, helfen auch im Fußballgeschäft." Was das heißt? Santner wünscht sich eine solide wirtschaftliche Basis, intelligente Planung, Teamgeist und partnerschaftlichen Umgang als Tugenden auf dem Weg zum Erfolg.

    Dass sich etwas getan hat, lässt sich schon am neuen Vorstand und Aufsichtsrat ablesen, in die einige Kapazunder aus der Wirtschaft Einzug gehalten haben. Das soll sich auch bei der Suche nach Sponsoren bemerkbar machen. Denn: "Unser größtes Problem ist das Sponsoring." Fußball-Sponsoring zahle sich hauptsächlich für Unternehmen aus der Getränke- und Konsumgüterindustrie aus, begründet Santner, und: "Da gibt es in der Steiermark ein Limit." Ein Ziel ist es, auch die Industriegüterproduzenten von den Vorteilen eines Sponsorings zu überzeugen. Regionale Nachteile gegenüber größeren Wirtschaftsregionen müssen "durch Intelligenz und Engagement" wettgemacht werden.

    Karriereplattform Sturm

    An einer Sache rüttelt Santner ganz und gar nicht: Sturm soll Karriereplattform werden: "Das ist für Sturm der beste Weg." Sogar die Ausdehnung der Akademie auf die südöstlichen Nachbarländer (Kroatien, Bosnien, Ungarn) schwebt Santner da vor. Die Vision: "Eine Fußballakademie sollte dieselbe Rolle für Sturm haben, wie das Skigymnasium Stams für die Schispringer."

    In diesem Zusammenhang gibt es auch Kritik von Santner - für die öffentliche Hand. Denn die Förderungen für die Akademie wurden eingestellt, der Schiefstand zu Wien, wo die Großklubs massiv gefördert werden, sei "inakzeptabel". Santner: "Spitzensport ist das Zugpferd des Breitensports und genauso förderungswürdig wie die Hochkultur. Auch hier ist ein gesellschaftlicher Ausgleich und mehr Gerechtigkeit in der Verteilung angesagt."

    MICHAEL SCHUEN

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      Supercupsieger: 1996, 1998, 1999
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