Optionen werden nicht gezogen, Gespräche laufen
Der Kandidatenkreis für den neuen Sturm-Trainer schrumpft. Die Knackpunkte: Verdienst und Kader. Gludovatz: "Wir haben bereits interne Absprachen mit Spielern getroffen."

Foto © GEPAThomas Burgstaller, Matthias Koch, Martin Ehrenreich und Patrick Wolf
Bis 30. April hat der SK Sturm die Möglichkeit, bei fünf seiner Spieler eine Option zu ziehen, sprich den bestehenden Vertrag einseitig zu verlängern. Noch hat Paul Gludovatz, Geschäftsführer Sport, davon keinen Gebrauch gemacht und wird es wohl auch nicht tun. "Eine Option zu ziehen bedeutet eine Gehaltserhöhung", sagt Gludovatz und klärt auf: "Wir schließen nur Verträge ab, die leistbar sind."
Soll heißen: Sturm lässt die Optionsfrist verstreichen, wird aber mit all jenen Spielern in Verhandlungen gehen, die man halten möchte. Gludovatz: "Wir haben bereits interne Vorentscheidungen und Absprachen mit Spielern getroffen." Mit welchen Spielern, wird vorerst nicht verraten. Genauso wenig, wie mögliche Namen auf das Traineramt. Der Kandidatenkreis wird kleiner. Denn nicht alle Bewerber sind mit dem zu erwartenden Verdienst oder den Vorstellungen der Kaderzusammenstellung des Klubs einverstanden.
Kainz im Rampenlicht
Einverstanden kann man derzeit mit den Leistungen von Florian Kainz sein. Entgegen anderslautender Meldungen sind für den Youngster aber noch keine Angebote anderer Klubs bei Sturm eingegangen. "Mir wurde nichts herangetragen", sagt Gludovatz. Und Kainz selbst weiß auch nichts.
Einen Geldbetrag sowie ein Trikot spendete die Mannschaft für eine Familie, deren jüngeres Kind eine schwere Krankheit hat und das ältere im Jänner unter einem Auto eingeklemmt wurde, weil der Wagenheber nachgab.























