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Zuletzt aktualisiert: 14.04.2012 um 21:53 UhrKommentare

Der SK Sturm hat die Botschaft der Fans erhört

Der SK Sturm präsentierte sich am Samstag gegen Salzburg so wie es Fans und Co. gefordert hatten: Spielfreudig, dynamisch, bissig. Und die Grazer wurden belohnt. Spiel eins nach der Ära Foda endete 2:2.

Kröpgl, Kainz & Co.: Die "Sturm-Jugend" erkämpfte sich einen Punkt

Foto © GEPAKröpgl, Kainz & Co.: Die "Sturm-Jugend" erkämpfte sich einen Punkt

Präsident Christian Jauk und Geschäftsführer Paul Gludovatz waren vor dem Duell mit Tabellenführer Salzburg bemüht, die Wogen der letzten Tage zu glätten. Zu viel war passiert, zu viele Emotionen waren im Spiel, als dass man nach dem blamablen Cup-Aus gegen Hartberg und der Beurlaubung von Meistermacher Franco Foda zur Tagesordnung hätte übergehen können.

"Wir haben unsere Vorschuss-Lorbeeren verspielt. Die müssen wir jetzt zurückgewinnen", zeigt sich Gludovatz selbstkritisch. Und Klubchef Jauk verriet, dass man versuche, "Franco Foda am letzten Spieltag ins Stadion zu bringen". Es dürfte beim Versuch bleiben. "Er hat in der ersten Emotion einen würdigen Abschied abgelehnt", musste Jauk zugeben.

Und so herrschte in der UPC-Arena eine eigenartige Atmosphäre. Ein Stimmungs-Boykott wurde verhängt. Stattdessen gab es schriftliche Botschaften an die Mannschaft. "Niederlagen sind nicht immer zu vermeiden, doch Kampfgeist, Leidenschaft und Herz muss jeder echte Schwoaze zeigen" lautete eine. "Nach dem Mittwoch hat's uns die Sprache verschlagen. In diesem Sinne: Gebt alles und verdient euch unsere Stimme", stand auf einem anderen Transparent. Eine Mahnung, die sich die Sturmspieler anscheinend zu Herzen genommen hatten, denn die legten einen fulminanten Start hin.

Frühe Führung

Christoph Kröpfl, der erstmals in der Startelf stand, scheiterte nach einem tollen Solo an Salzburgs Schlussmann Alexander Walke, aber Florian Kainz staubte in der dritten Minute zur frühen 1:0-Führung ab. Drei Minuten später jubelten die 11.361 Zuschauer bereits über das 2:0 durch Rubin Okotie. Zu früh, Schiedsrichter Gerd Grobelnik verweigerte dem Tor wegen Abseits die Anerkennung. Eine Fehlentscheidung.

Besonders bitter für Sturm: Im Gegenzug fiel das 1:1 durch Maierhofer. In der Folge zeigte Sturm, dass man gewillt war, die Sympathien zurückzuerobern. Man kämpfte, hatte Chancen durch Burgstaller (27.) und Okotie (33.), versuchte auch die spielerische Linie vorzugeben. Und doch hätte es am Ende beinahe ein Ende mit Schrecken gegeben.

Jakob Jantscher besorgte zehn Minuten vor dem Ende Salzburgs 2:1-Führung. Aber der eingewechselte Patrick Wolf (93.) sorgte doch noch für ein schwarz-weißes Happy End. Und der Sturm-Anhang jubelte frenetisch. Die Spieler hatten nicht nur einen Punkt geholt, sie hatten sich auch die Stimme der Fans zurückerobert.


Ergebnis

Sturm Graz - Red Bull Salzburg 2:2 (1:1)
UPC Arena, 11.361 Zuschauer, SR Grobelnik

Torfolge:
1:0 (3.) Kainz
1:1 (8.) Maierhofer
1:2 (80.) Jantscher
2:2 (93.) P. Wolf

Sturm: Gratzei - Standfest, Neuhold, Burgstaller, Klem - Koch - Hölzl, Bukva (91. Pavlov), Ch. Kröpfl (72. Bodul), Kainz (86. P. Wolf) - Okotie
Salzburg: Walke - Schwegler, Pasanen (18. Douglas), Sekagya, Ulmer - Mendes, Svento - Teigl, Leonardo (76. Cristiano), Jantscher (81. Zarate) - Maierhofer

Gelbe Karten: Okotie, Neuhold bzw. Mendes

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Supercupsieger: 1996, 1998, 1999
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1 1 2 1 3 1 4 1 5 X 6 2 7 2 8 2 9 X 10 X 11 1 12 1

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