Lausbub Kröpfl hat dazugelernt
"Ich war ein Lausbub, habe Dinge falsch gemacht. Mit mir hätte es jeder Trainer schwer gehabt. Aber ich habe dazugelernt", sagt der 21-Jährige. Heute wird Christoph Kröpfl im Camp in Belek erstmals wieder für Sturm spielen.

Foto © GEPAChristoph Kröpfl
Franco Foda hält viel von Christoph Kröpfl, hat ihn deshalb auch von den Sturm Amateuren in die Bundesliga-Mannschaft geholt. Und im März 2008 gab der Mittelfeldspieler sein Debüt in der obersten Spielklasse. Das Talent hat Kröpfl, die passende Einstellung nicht immer. Und weil er es mit der Disziplin nicht ganz so streng sah, hatten Kröpfl und Trainer Foda ein nicht ganz friktionsfreies Verhältnis.
"Ich war ein Lausbub, habe Dinge falsch gemacht. Mit mir hätte es jeder Trainer schwer gehabt. Aber ich habe dazugelernt", sagt der 21-Jährige heute.
Kröpfl kehrte im Sommer 2009 Graz den Rücken, präsentierte sein fußballerisches Können bei den Salzburg Juniors, ehe er 2010 nach Kapfenberg wechselte. Ein Kreuzband-riss im linken Knie (Jänner 2011) und ein angebrochener Lendenwirbel (Oktober) später trennten sich die Kapfenberger von Kröpfl. Der 21-Jährige will aufgrund seines Alters nicht von seiner letzten Chance sprechen, sieht sein erneutes Engagement bei Sturm aber als "Neustart, den ich nützen muss". Heute wird Kröpfl im Camp in Belek erstmals wieder für Sturm spielen. Sein konditionelles Grundgerüst passt. Jetzt gilt es so schnell wie möglich den Spielrhythmus zu finden.

















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