Pavlov muss gehen - Koller besucht Sturm
KSV-Stürmer Srdjan Pavlov Pavlov wurde nach Hause geschickt und kann sich einen neuen Verein suchen. In der Türkei angekommen ist der SK Sturm, der am Donnerstag hohen Besuch bekommt.

Foto © GEPAFür Pavlov (rechts) ist das Trainingscamp Geschichte
Wie jedes Jahr zieht es österreichische Teams an die türkische Riviera, um sich hier auf die Frühjahrsmeisterschaft vorzubereiten. Wie jedes Jahr sind dabei Regen und Wind stetige Trainingsbegleiter. Und wie jedes Jahr besucht Österreichs Teamchef die Vereine. Heuer ist es eben Marcel Koller mit seinem Team (Assistenten Thomas Janeschitz und Fritz Schmid sowie Tormann-Trainer Otto Konrad), der mit den Vereinsverantwortlichen Gespräche führt und sich ein Bild über Team-Kandidaten macht.
Auch Kapfenberg-Trainer Thomas van Heesen fordert stets Rückmeldungen von seinen Spielern, fördert und fordert Gespräche. Einer dürfte es dabei übertrieben haben. Srdjan Pavlov. Der 27-jährige Stürmer musste vorzeitig vom Trainingslager aus Side abreisen. "Es gibt immer wieder Spieler, die sich überschätzen", kommentiert es Kapfenberg-Präsident Erwin Fuchs. Pavlov-Manager Max Hagmayr ist unterdessen auf Vereinssuche für seinen Schützling.
Für Sturm beginnt der Stress
Seine wohl letzte Chance bei einem Erstliga-Klub will Sanel Kuljic anscheinend wirklich nützen. Er trainiert gut. Kommt ein entsprechender Vertrag zustande, wird der Stürmer bis Saisonende das "Falken"-Trikot überstreifen.
Seit Mittwoch ist auch die Sturm-Delegation mit 30 Spielern in der Türkei. Am Nachmittag angekommen, hieß es abends bereits erstmals schwitzen. Darko Bodul (Knöchelverletzung) ist nur gelaufen, Andreas Hölzl hatte eine Extraschicht mit Konditionstrainer Walter Niederkofler, der Rest der Truppe ist fit. Die Frequenz wird dieser Tage hoch bleiben - bis 4. Februar trägt der Meister sechs Spiele aus. Am Donnerstag kommt Teamchef Koller auf Besuch.

















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