Austria Wien bläst zum Sturm auf Tabellenspitze
In der 20. Runde der Fußball-Bundesliga könnte sich in den vorderen Gefilden einiges tun. Die Austria empfängt am Samstag Wiener Neustadt und hofft auf einen Punkteverlust von Tabellenführer Admira in Graz am Sonntag.

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Schließlich trennt die beiden Top-Teams nur ein Punkt. Salzburg will am Samstag zuhause gegen Kapfenberg die Wende schaffen, Ried empfängt Innsbruck und Rapid spielt in Mattersburg.
Karl Daxbacher ortet nach dem Erfolg gegen die Admira und der anschließenden 100-Jahr-Feier in der Wiener Stadthalle eine neue Aufbruchstimmung im Verein sowie unter den Fans und wittert die Chance auf Platz eins. "Aber unabhängig von der Tabellensituation, sollten die Heimspiele stets gewonnen werden. Da bedarf es keiner zusätzlichen Motivation", sagte der Austria-Trainer vor dem Spiel am Samstag (18.30 Uhr). "Sie ist die kombinationsstärkste Mannschaft in Österreich", streute Neustadt-Trainer Peter Stöger dem Gegner Rosen.
Eröffnet wird die Runde am Samstag um 16.00 Uhr mit dem Spiel des Tabellenvierten Ried (drei Punkte hinter Admira) gegen den Tabellensiebten Wacker Innsbruck. Seit fünf Runden ist der viertplatzierte Cupsieger aus Oberösterreich ungeschlagen. Trainer Paul Gludovatz richtet den Blick jedoch eher nach unten denn nach oben: "Für mich ist es im Herbst nach wie vor wichtig, dass wir den Abstand nach unten groß halten." Innsbrucks Trainer Walter Kogler lässt sich offenbar von den zuletzt schwachen Ergebnissen seiner Mannschaft nicht unterkriegen: "Wir lassen uns davon nicht aus der Ruhe bringen. Das sind Phasen, die irgendwann einmal aufhören", erklärte Kogler.
Rapid hat derzeit eine gute Phase und konnte den Rückstand auf die Admira zuletzt auf drei Punkte verkürzen. Die Grün-Weißen, seit fünf Spielen ungeschlagen, treten zum Auswärtsspiel (Samstag, 18.30 Uhr) bei den zuletzt drei Spiele in Folge ungeschlagenen Mattersburgern an. "Beim Hinspiel (1:1) haben wir wahrscheinlich die schlechteste Saisonleistung geboten. Aber nun sind wir weiter als damals", meinte Trainer Peter Schöttel.
Die erfolgsverwöhnten Salzburger haben zuletzt einen neuen Negativrekord in der Red-Bull-Ära hingelegt und wollen gegen das Tabellenschlusslicht aus Kapfenberg (Samstag, 18.30 Uhr) die Wende schaffen. Sieben Spiele sind die Salzburger in der Fußball-Bundesliga bereits ohne Sieg. Sieben Zähler fehlen dem Team von Ricardo Moniz auch auf Tabellenführer Admira. "Wir sind in einer sehr schwierigen Situation", gestand Trainer Moniz.
Auch Sturm Graz kämpft um Konstanz. Nach einem bisher durchwachsenen Herbst hält der Meister vier Runden vor Ende der Herbstsaison ebenfalls bei sieben Zählern Rückstand auf die Spitze. Ein eher peinliches 1:3 in Wiener Neustadt in der Vorwoche brachte Trainer Franco Foda zuletzt in Rage. Mit dem Heimspiel gegen Tabellenführer Admira am Sonntag (15.00 Uhr) bietet sich die Möglichkeit zur Wiedergutmachung.























