Causa Salkic: Austria für Klärung "auf Punkt und Beistrich"
Direkte Anschuldigungen an Edin Salkic hat es nicht gegeben, die Empörung über das Handspiel des Wiener Neustädters am Sonntag gegen Sturm Graz war aber auch am Dienstag bei der Wiener Austria nicht zu überhören.

Foto © GEPAEdin Salkic
"Wenn in so einer Phase so etwas passiert und dann noch meisterschaftsentscheidend ist, dann ist das schon sehr fragwürdig", meinte Trainer Karl Daxbacher.
Wirtschafts-Vorstand Markus Kraetschmer hofft und fordert, "dass die Sache auf Punkt und Beistrich" geklärt wird. Von einem möglichen Meistertitel durch eine Entscheidung auf dem Grünen Tisch wollen die Austrianer nicht sprechen. Ihnen gehe es um Gerechtigkeit und die Glaubwürdigkeit des Fußballs. "Denn so etwas kann den Fußball in seinen Grundfesten erschüttern, das wäre existenzbedrohend für den Sport", sagte Kraetschmer.
Bei der Staatsanwaltschaft ging am Dienstag eine Anzeige wegen des Verdachts des Betrugs im Spiel zwischen Wiener Neustadt und Sturm Graz (1:2) ein. Wie die Anklagebehörde auf Anfrage der APA mitteilte, wurde die Anzeige von einer Privatperson eingebracht. Sturm hatte die Partie durch ein kurioses Handspiel von Salkic und einen dafür verhängten Elfmeter in der 87. Minute für sich entschieden. Dadurch führen die Grazer vor der letzten Runde am Mittwoch zwei Punkte vor der Wiener Austria.























