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Sturm, GAK und der weiße Fleck Der "Bomber" trägt weiter Schwarz-Weiß Voriger Artikel Aktuelle Artikel: SK Sturm Nächster Artikel Sturm, GAK und der weiße Fleck Der "Bomber" trägt weiter Schwarz-Weiß
Zuletzt aktualisiert: 11.05.2011 um 06:14 UhrKommentare

Feldhofer: "Ich will den Titel unbedingt"

Ferdinand Feldhofer spricht im kleine.at-Interview über das bevorstehende Saisonfinale, die Stimmung innerhalb der Mannschaft und seinen vierten Meistertitel, der zum Greifen nahe ist.

Ferdinand Feldhofer

Foto © GEPAFerdinand Feldhofer

Der gebürtige Vorauer ist Innenverteidiger beim SK Sturm. Feldhofer spielte bereits in der Jugend bei den Blackies und erlebte die große Zeit des Vereins hautnah mit. Nach sieben Jahren in Wien und Innsbruck kehrte er 2008 nach Graz zurück und hat nun erneut die Möglichkeit, steirische Fußballgeschichte zu schreiben.

Wie fühlst du dich heute vor dem Spiel gegen die Austria?

Ferdinand Feldhofer: Sehr gut. Das ist die Ruhe vor dem Sturm. Ich bin sehr zuversichtlich, dass der Abend heute ein gutes Ende nehmen wird.

Gegen Ried gab es einen Punkt. Bist du mit dem Resultat zufrieden? Ist das Spiel noch im Kopf?

Ferdinand Feldhofer: Ich denke immer von Spiel zu Spiel. Natürlich rechnet man immer mit, aber der Punkt war in Ordnung. Allerdings muss man die Heimspiele gewinnen, wenn man Meister werden will.

Der Titelgewinn ist für dich ja nichts Neues mehr. Welche Erinnerungen hast du an diese Höhepunkte?

Zitiert

Nach dem Spiel gegen Kapfenberg ist das Team noch enger zusammengerückt.

Ferdinand Feldhofer: Richtig, ich war schon dreimal Meister. Zweimal mit Sturm, einmal mit Rapid (2005, Anm.). Wobei ich aber anmerken muss, dass ich 1998 beim ersten Titel von Sturm nur Kaderspieler war. Ich hatte also keine Einsätze. Deshalb war auch der zweite Titel in Graz für mich der wichtigere, weil ich mitwirken konnte. In Wien war es fast noch intensiver. Ich habe damals gegen die Admira das entscheidende Tor erzielt. Danach mussten wir nur noch ein Spiel gewinnen und das haben wir auch getan.

Du hast diese Erfahrungen also schon gemacht. Wäre die Enttäuschung deshalb nicht ganz so groß, wenn der Meisterteller heuer nicht nach Graz kommen würde?

Ferdinand Feldhofer: Nein, ich denke nicht. Ich will den Titel unbedingt. Die ganze Mannschaft will das. Nach dem Spiel gegen Kapfenberg (5:0 für Sturm, Anm.) ist das Team noch enger zusammengerückt. Wir ziehen alle am selben Strang, persönliche Interessen werden zurückgestellt.

Kann man die Stimmung von 1998 und 1999 mit der diesjährigen vergleichen?

Ferdinand Feldhofer: Gerade im ersten Jahr herrschte eine Rieseneuphorie. Der erste Titel in der Vereinsgeschichte und dann noch dazu mit so einem Punktevorsprung. Das war schon einzigartig. Heuer ist die Stimmung natürlich auch sehr gut. Aber noch ist nichts entschieden.

Wie schätzt du Salzburg und die Austria ein?

Ferdinand Feldhofer: Der Trainerwechsel scheint den Salzburgern gut zu tun. Die sind sicher der zweite große Favorit nach uns. Das härteste Programm hat die Austria. Die spielen noch gegen uns, Rapid und Salzburg.

Was meinst du zum Kurswechsel in Salzburg?

Ferdinand Feldhofer: Ich begrüße die Entscheidung, sich mehr auf den Nachwuchs zu konzentrieren und wünsche ihnen das Beste. Was das dann bringen wird, kann man nicht sagen. Nur mit jungen Spielern wird es wohl nicht gehen.

Wie lange willst du noch Fußball spielen?

Zitiert

Ich fühle mich bei Sturm sehr wohl. Wie es im Moment aussieht, bleibe ich zumindest noch zwei Jahre in Graz.

Ferdinand Feldhofer: Solange es mir so gut geht, wie jetzt. Ich fühle mich bei Sturm sehr wohl. Wie es im Moment aussieht, bleibe ich zumindest noch zwei Jahre in Graz. Wenn ich merke, dass es nicht mehr geht, werde ich einen Schlussstrich ziehen. Ich mache gerade die Trainerausbildung, gemeinsam mit Mario Haas, Joachim Standfest, Carsten Jancker, Alex Zickler und Oliver Glasner aus Ried. Aber meine Zukunft ist noch offen, ich würde mich freuen, wenn ich meine Karriere in Graz beenden könnte.

Du hast ja viele Trainer bei ihrer Arbeit erlebt. Wer hat am effizientesten gearbeitet, wer hat dich geprägt?

Zitiert

Ich mag es sehr gern, wenn man mich streichelt.

Ferdinand Feldhofer: Ja, ich habe einige Trainer erlebt: Osim, Hickersberger, Matthäus, Söndergaard, Kraft, Foda und einige mehr. Jeder hat so seine Vorstellungen. Meine Lehrjahre hatte ich unter Osim, er hat mich am meisten geprägt. Das Niveau im Training war aber auch wegen der Mitspieler damals sehr hoch. Ein guter Trainer muss erkennen, was die Mannschaft braucht. Ein Spieler braucht straffere Zügel, der andere eher Streicheleinheiten.

Was brauchst du?

Ferdinand Feldhofer: Ich mag es sehr gern, wenn man mich streichelt (lacht).

Dein schönster Moment am Platz?

Ferdinand Feldhofer: Das war in Marseille. Ich war bei meinem ersten Champions League-Einsatz auch zum ersten Mal in der Startelf. In der Bundesliga bin ich zuvor immer nur eingewechselt worden. Ich habe das damals eine halbe Stunde vor Spielbeginn erfahren. Osim hat zu mir gesagt, wenn ich aufs Klo muss, soll ich jetzt gehen, nachher ist es zu spät (lacht). Das war schon ein unglaubliches Gefühl, damals vor dieser Kulisse gegen Ravanelli (ehemaliger italienischer Nationalspieler, Anm.) zu spielen.

Die Top 3 am Ende der Saison?

Ferdinand Feldhofer: Wir werden Meister, Salzburg wird Zweiter, die Austria wird Dritter.

INTERVIEW: MATTHIAS REIF

Interview-Serie

Der SK Sturm greift nach dem dritten Meistertitel. In unserer neuen Online-Serie "Erinnerungen in Schwarz-Weiß" werden wir auf www.kleinezeitung.at/sturm in regelmäßigen Abständen Sturm-Kicker der Meisterjahre zu Wort kommen lassen.

Fakten zur Person

Ferdinand Feldhofer, geboren am 23. Oktober 1979 in Vorau, ist Fußball-Profi beim SK Sturm auf der Position des Innenverteidigers.

Er spielte für den SK Sturm, den SK Rapid Wien und Wacker Innsbruck.

Ferdinand Feldhofer ist verheiratet und Vater dreier Kinder.

Foto

Foto © GEPA

Feldhofer im Duell mit dem großen Fabrizio RavanelliFoto © GEPA

SK Sturm: Alle Spiele, alle Tore

Sturm Graz - A. Wien 3:1 | RB Salzburg - Admira 2:0 

36. Runde, tipp3-Bundesliga



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Neuer Sturm-Trainer: "Kurzes Hy, schnelles Balla"

"Kurzes Hy, schnelles Balla - so wollen wir auch Fußball spielen", so st...Bewertet mit 5 Sternen

 

SK Sturm Graz

Präsident: Christian Jauk
Trainer: Peter Hyballa
Geschäftfsführer: Paul Gludovatz, Christopher Houben

 

tipp3-Bundesliga Erste Liga

1. RB Salzburg 36 60:30 68
2. Rapid Wien 36 52:30 62
3. Admira 36 59:52 55
4. Austria Wien 36 52:43 54
5. Sturm Graz 36 46:41 51
6. Ried 36 44:38 48
7. W.Innsbruck 36 36:45 45
8. Mattersburg 36 41:43 38
9. Wr. Neustadt 36 26:51 33
10. Kapfenberg 36 21:64 23

Sturms Meisterkicker als Poster

KLZ

Hannes Kartnig-Prozess

Hoffmann

Das Urteil im Prozess gegen Ex-Sturm-Präsident Hannes Kartnig und sieben Klubvorstände ist am 17. Februar 2012 gefallen.

Steirischer Fußball

Alle steirischen Tabellen & Statistiken I Foto: Buttolia - Fotolia.com

Alle Tabellen, Ergebnisse und Statistiken von mehr als 30 Ligen, über 400 Teams und 5.000 Spiele! Mit der Kleinen Zeitung entgeht Ihnen in Sachen steirischer Fußball nichts mehr!

Größte Kluberfolge

Meister: 1998, 1999, 2011
ÖFB-Cupsieger: 1996, 1997, 1999, 2010
Supercupsieger: 1996, 1998, 1999
CL-Teilnahme: 98/99, 99/2000, 2000/01

 

Toto

1 1 2 2 3 1 4 2 5 1 6 1 7 2 8 X 9 1 10 X 11 1 12 1

Ergebnisse 21. Runde vom 27.05.2012, alle Angaben ohne Gewähr.

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