Sturm mit besten Aussichten auf den Titel
Sturm Graz fühlt sich in Form und hat im Kampf um den österreichischen Meistertitel derzeit einen Vorteil mit der Auslosung. Austria Wien ist auf der Suche nach Weg aus der Krise.

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Die Chancen stehen nicht schlecht für Sturm und auch die aktuelle Auslosung meint es gut mit den Steirern. Die Grazer wollen nach dem 5:0-Erfolg im Derby gegen Kapfenberg gegen den Vorletzten Mattersburg den nächsten "Pflichtsieg" im Kampf um den Meistertitel folgen lassen. Nicht nur die Tabelle, sondern auch die Statistik spricht klar für den Tabellenführer. Sturm ist im direkten Duell mit Mattersburg seit 16 Partien ungeschlagen (9/7/0) und hat die jüngsten sechs Heimspiele allesamt gewonnen.
Konstanz zählt
"Die ganzen Zahlen sind ein Blödsinn. Mattersburg hat ein Topfrühjahr hingelegt, mit sehr starken Auftritten gegen Rapid und die Austria. Das sollte aussagekräftig genug sein", hält Sturm-Coach Franco Foda nichts von Statistiken. Seine Elf habe sich "bestens" auf das Duell mit den Burgenländern vorbereitet. "Wir haben diese Woche zielstrebig auf das Spiel hingearbeitet, meine Mannschaft hat sehr konzentriert agiert", resümierte Foda zufrieden. Gegen die Burgenländer gelte es nun die zuletzt in Kapfenberg gezeigte starke Leistung zu bestätigen. "Wenn die Mannschaft wirklich gut ist, kann sie auch zweimal hintereinander eine gute Leistung abrufen. Erst durch konstant gute Leistungen zeichnet sich die Qualität ab", meinte Foda.
Während Sturm den Aufwind spürt, muss die Wiener Austria nach dem Verlust der Tabellenführung weiter eine sportliche Krise bekämpfen. Trainer Karl Daxbacher versucht, das Positive aus dem Remis gegen Ried herauszukitzeln. "Das 1:1 in letzter Minute war wichtig. Jetzt hoffe ich, dass wir befreiter aufspielen. Alle müssen an ihr Potenzial herankommen, das die schon gezeigt haben", sehnt der 58-Jährige für das Gastspiel bei den auch im Tief festsitzenden Wiener Neustädtern eine Trendwende aus dem Formtief und der gewissen Verunsicherung herbei.
Vor dem Duell der zweitbesten Heim- mit der besten Auswärtself will Daxbacher über den möglichen Ausgang des Titelrennens keine Prognosen aufstellen oder Vermutungen äußern. "Das ist sinnlos, es ändert sich ja von Runde zu Runde. Vor zwei Wochen waren wir Favorit, jetzt ist es Sturm und nach dieser Runde wird es vielleicht SV Ried sein. Die ersten fünf haben noch Chancen, da ist alles möglich.
Neuer Rapid-Sponsor
Apropos Ried: Die Oberösterreicher würden mit einem Sieg im Derby beim LASK weiter im Rennen um den Titel bleiben. Die Innviertler haben alle drei bisherigen Duelle zu null für sich entschieden. Der Schlager der Runde steigt erst morgen, am Tag der Arbeit, zwischen den aufstrebenden Rapidlern unter Zoran Barisic und den sehr wankelmütigen Salzburgern. Für die Rapidler gibt es übrigens auch abseits des Feldes positive Nachrichten. Die Erste Bank stieg vorerst bis 30. Juni 2014 als Sponsor ein und wird dadurch auch zur neuen Hausbank des Rekordmeisters.























