Hölzl gefällt das Spiel auf der "falschen Seite"
Egal ob rechts oder links - Andreas Hölzl spielt dort, wo ihn der Trainer haben will. Am Sonntag gastiert Tabellenführer Ried in der UPC-Arena.

Foto © GEPAAndreas Hölzl in der "Robben-Rolle"
Mittelfeld, Außenbahn rechts. So lautet die Spielerbeschreibung von Sturm-Spieler Andreas Hölzl auf der Fußball-Internetseite transfermarkt.at. 184 Bundesliga-Spiele hatte diese Bezeichnung auch seine Berechtigung. Seit zwei Partien ist alles anders. Weil Sturm mit Patrick Wolf einen weiteren "Rechten" geholt hat, musste Hölzl die Seite wechseln. Zwangsweise, aber nicht unwillig, wie der gebürtige Tiroler betont: "Mir taugt's auf der linken Seite. Ich kann gut nach innen ziehen und komme jetzt öfter zum Abschluss."
Die Chancen sind vorhanden, die Tore fehlen noch. Mit einem Lattenschuss im Spiel gegen Kapfenberg hat sich der "linke" Hölzl einem Treffer aber schon gefährlich genähert. "Ich hätte nichts dagegen, wenn ich wieder einen Lauf starten könnte wie damals, als ich nach Graz gekommen bin. Da hab' ich fast aus jeder Lage getroffen", erinnert sich der 25-Jährige. Diese Hochform bescherte Hölzl damals auch eine Einberufung ins Nationalteam.
Schnelles Tor erwünscht
An die Nationalmannschaft verschwendet Hölzl aktuell keinen Gedanken. Der Fokus gilt dem Spiel am Sonntag (17 Uhr) gegen Spitzenreiter Ried. Mit einem Sieg bliebe Sturm im Titelkampf. "Ohne das erfolgreichste Sturm-Duo der Liga wird es sicher nicht einfach", sagt Hölzl. Roman Kienast und Imre Szabics seien nicht leicht zu ersetzen. "Egal, wer die Tore macht, Hauptsache wir treffen", bringt es der Tiroler auf den Punkt.
Sturm-Trainer Franco Foda warnt vor den kompakt auftretenden Riedern: "Wir müssen aufpassen, dass wir nicht in Rückstand geraten. Denn dann wird es sehr schwer, ein Tor zu erzielen." Hölzls Rezept gegen Fodas Befürchtungen klingt denkbar einfach: "Ein schnelles Tor machen und kompakt und konzentriert fertig spielen."

















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