In der Fremde fühlt sich Sturm wohl
Am Samstag um 16:00 starten die Grazer in Wiener Neustadt ihr Auswärts-Triple. Ein guter Start wäre wünschenswert.

Foto © GEPA
Am Samstag Wiener Neustadt, am Mittwoch Salzburg und am kommenden Samstag Mattersburg: In den nächsten acht Tagen muss der SK Sturm drei Mal in der Fremde spielen. Kein Problem für die Grazer.
Vier von sechs
Zum einen, weil sie von den bisherigen sechs Auswärtsspielen vier gewannen, einmal Unentschieden spielten, nur ein einziges Mal als Verlierer nach Hause fuhren und 17 der insgesamt 27 Treffer in fremden Stadien erzielten. Das Selbstvertrauen müsste also auch auswärts stimmen. Und zum anderen, weil die Sturm-Spieler die höhere Spielfrequenz - sprich die Samstag-Mittwoch-Samstag-Belastung - aus der abgelaufenen Saison (Europa League) noch gut kennen.
Kräftemäßig sollte es also keine Ausreden geben. Zumal die Trainings-Intensität bei Franco Foda höher sein soll als jene bei anderen Vereinen. Der Sturm-Trainer will mit seiner Mannschaft "bis zur Winterpause noch so viele Punkte sammeln wie möglich". Dass dieses Vorhaben so seine Tücken hat, ist Foda durchaus bewusst.
Deshalb wäre ein guter Start ins Auswärts-Triple wünschenswert. Die Vorzeichen stehen gut. Wiener Neustadt hat in den bisherigen sieben Duellen (fünf Meisterschaftsspiele, zwei im ÖFB-Cup) seit dem Wiederaufstieg lediglich zwei Tore gegen die Grazer erzielt. Im Match gegen Wiener Neustadt fehlt den Niederösterreichern mit Hannes Aigner (8 Tore) auch noch ihr gefährlichster Stürmer.
Vermeintlich besser
Allerdings sind die Neustädter gegen vermeintlich bessere Mannschaften heuer sehr erfolgreich: Salzburg wurde mit 1:0 besiegt, gegen die Wiener Austria und Rapid holte die Truppe von Peter Schöttel jeweils ein 1:1-Unentschieden. Foda: "Neustadt ist nicht zu unterschätzen. Wenn wir aber ähnlich auftreten wie gegen Salzburg, sollte einiges möglich sein".
Bei Sturm wird Patrick Mevoungou im Mittelfeld den verletzten Mario Kienzl (Adduktoren) ersetzen. Sandro Foda, Haris Bukva und Klaus Salmutter befinden sich wieder im Mannschafts-Training. Christian Klem ist noch kein Thema. Bei den Neustädtern sind Michael Madl und Guido Burgstaller fraglich.























