Die "Alte Dame" in neuem Haus
Taxler Vittorio steht die Freude ins Gesicht geschrieben. Denn bald gehört das Turiner Olympiastadion wieder ganz alleine dem FC Torino - "seinem" Klub.

Foto © GEPASo soll das neue Juventus-Stadion einmal aussehen
Und dann sind sie weg aus der Stadt, die "Unsympathischen". Gemeint ist Stadtrivale Juventus.
Im nächsten Sommer zieht die "Alte Dame" in ein neues Heim - auf altem Boden. Dort, wo einst das altehrwürdige "Stadio delle Alpi" in die Höhe ragte, stören heute riesige Baukräne den strahlend blauen Himmel über Turin. Ein neues Schmuckkästchen entsteht - und dann hat jeder der beiden Turiner Klubs endlich wieder eine eigene Heimstätte.
So zentral das Stadio Olimpico, so abseits das Gelände des ehemaligen "Delle Alpi". 30 Minuten mit dem Taxi - zum Glück hat Juve-Fan Savino viel zu erzählen: "Es war Zeit, dass Juve endlich ein eigenes Stadion bekommt. Das Stadio delle Alpi war einfach schon in die Jahre gekommen, kam durch die Laufbahn nie Stimmung auf." Mit der neuen Arena wird sich das ändern, davon ist Savino überzeugt. Torino-Anhänger Vittorio glaubt nicht dran: "Auch das neue Stadion wird groß sein. Juve hat doch kaum Fans", kommt in dem 69-Jährigen Schadenfreude auf.
Über 41.000 Fans soll die neue Arena fassen. Noch ist davon nicht viel zu sehen. Das Areal ist abgezäunt. Ein Blick durch die Absperrung ist drin. Mehr nicht. Dafür sorgt der Security-Mann.
Trotz Großbaustelle geht's recht idyllisch im Norden von Turin. Vom typischen Turiner Straßenlärm und Gehupe ist nichts zu sehen. Wohl die Ruhe vor dem Sturm. Denn rund um das "Oval" entstehen ein riesiger Einkaufskomplex, Parks und Parkplätze - für Savino auch durch die Autobahnanbindung die "ideale Lage".























