Für Sturm gibt's keine Rechte
Der ORF sendet aus Georgien nur Höhepunkte und Kurz-Einstiege.

Foto © GEPA
Probiert hätte man es beim ORF. Man verhandelte sogar mit einem vermeintlichen Rechte-Inhaber, bis sich herausstellte, dass der die Übertragungsrechte für das Europa-League-Spiel zwischen Dynamo Tiflis und Sturm Graz gar nicht hatte. "Und der zweite Rechteinhaber hielt uns dann lange hin, wollte auch nicht wegen der Beginnzeit verhandeln - und so haben wir uns dann auf ein vertretbares Paket für News- und Highlight-Berichterstattung geeinigt", erklärt Michael Berger. Das heißt: Sturm wird nicht live zu sehen sein, dafür gibt es Szenen in "Bundesland heute" und im aktuellen Sport - und vor dem Spiel der Wiener Austria eine Zusammenfassung. "Und um eins klarzustellen: Wir hätten das auch bei den Wiener Vereinen nicht anders gemacht", sagt Berger.
Ein Problem war wohl auch die Beginnzeit - denn 18.30 Uhr ist für den ORF die denkbar ungünstigste Zeit, weil die ertragreichen Werbeblöcke rund um 20 Uhr ausfallen. Übrigens: Während man über Internet etwa die Live-Übertragung des Treffens Eintracht Frankfurt gegen Palermo aus Klagenfurt sehen kann, ist nicht einmal auf diesem Wege das Sturm-Spiel auffindbar. Und: Der ORF bemüht sich, für alle Übertragungen auch die Streaming-Rechte zu erwerben - da wird dann allerdings oft ein IP-Filter vorgeschalten. Der soll dafür sorgen, dass nur von Computern in Österreich auf die Daten zugegriffen werden kann.

















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