Team Mario hat das Sagen
Zwei Sturm-Kapitäne, ein Ziel: Ein Sieg zum Saison-Auftakt am Samstag um 18.30 Uhr in Ried gegen die Wikinger. Auf der Reise nach Oberösterreich erfuhren die Blackies vom Los in der Euro League Quali.

Foto © GEPAMario Kienzl und Mario Haas
Auf der Fahrt zum Saisonauftaktspiel nach Ried hat die Sturm-Mannschaft von der Europacup-Auslosung erfahren. Die Grazer spielen in der dritten und letzten Qualifikationsrunde der Europa League gegen den Sieger des Duells Dynamo Tiflis aus Georgien gegen Gefle aus Schweden. Tiflis hat das erste Spiel auswärts mit 2:1 gewonnen.
"Wenn du gegen eine schwedische Mannschaft auswärts gewinnst, musst du eine gewisse Klasse haben", sagt Franco Foda, der von einer schwierigen, aber lösbaren Aufgabe spricht. Egal, welcher der beiden Klubs der Gegner sein wird. Für Mario Haas hätte die Auslosung in Nyon "schlimmer kommen können". Der Routinier erkannte richtig, dass man jeden Gegner schlagen müsse, wolle man die Play-off-Runde erreichen. Das Qualifikationshinspiel wird am 29. Juli in Graz ausgetragen. Der Spielbeginn steht noch nicht fest.
Mit gutem Gefühl nach Ried
Vor dem ersten Europacup-Auftritt in der heurigen Saison steht am Samstag (18.30 Uhr) der Meisterschaftsstart in Ried an. "Wir fahren mit einem guten Gefühl nach Ried. Wir waren dort meistens die bessere Mannschaft. Und in den letzten Spielen haben wir auch wichtige Punkte mitgenommen", sagt Haas.
Ob der alte, neue Kapitän am Samstag in der Startformation steht, weiß er nicht. Spielt Haas nicht von Beginn an, übernimmt Kienzl die Schleife. Mario und Mario sind ein Team, führen als Kapitäns-Duo die Mannschaft und "ein bisserl den Verein", sagt Haas mit einem Augenzwinkern.
Franco Foda ist vor dem Meisterschaftsauftakt nicht zu Scherzen aufgelegt. Der Sturm-Trainer erwartet aufgrund des massiven Aderlasses eine schwierige Saison. "Die Meisterschaft wird nicht an den ersten paar Spieltagen entschieden. Trotzdem ist es wichtig, schnell eine Harmonie zu finden", sagt Foda. Die Grazer haben nicht weniger als 14 Spieler abgegeben, davon acht Akteure, die stets gespielt hatten.
Paul Gludovatz versteht die Aufregung um "Sturm neu" nicht. "An ihrer Spielweise hat sich nichts geändert, sie können das leicht kompensieren", meinte der Ried-Coach. "Foda hat in den vergangenen Jahren immer seine Wunschspieler bekommen und ein gutes Team zur Verfügung gehabt."























