Beim SK Sturm droht eine Schlammschlacht
Das Dienstverhältnis mit dem Klubmanager wurde nach nur sieben Monaten einvernehmlich aufgelöst, teilte Sturm Graz am Dienstag mit. Christian Schmölzer sieht das anders.

Foto © GEPASie lachen nicht mehr gemeinsam: Rinner (links) und Schmölzer
"Der SK Sturm und Christian Schmölzer haben ihre Zusammenarbeit beendet. Das Dienstverhältnis wurde einvernehmlich aufgelöst. Wir wünschen Herrn Schmölzer für seine Zukunft alles Gute!" So steht es in der Aussendung des SK Sturm. "Ich bedanke mich für die Glückwünsche. Von einer einvernehmlichen Auflösung kann aber keine Rede sein. Ich habe das Angebot des Klubs nicht akzeptiert. Ich bin am Montag Nachmittag beurlaubt worden", sagt Schmölzer.
Sturm-Boss Hans Rinner dazu: "Wenn Herr Schmölzer das so sieht, bitte." Schmölzers Agenden übernehmen Sportdirektor Oliver Kreuzer und Marketingleiterin Karin Hambrusch. Kreuzer hat morgen Mario Sonnleitner im Büro zu Vertragsgesprächen zu Gast. "Mario muss sich entscheiden, ob er bleibt oder nicht. Ich will das wissen, weil ich noch andere Kandidaten habe."
"Kader ausdünnen"
Kreuzer drängt auf Entscheidungen, weil heuer neben Sonnleitners Kontrakt weitere zehn Verträge (Lavric, Haas, Hlinka, Foda, Kandelaki, Lamotte, Schildenfeld, Salmutter, Lukse und Kienast/Option) auslaufen und die Kadererstellung für die kommende Saison keine leichte wird. "Wir müssen den Kader ausdünnen, ohne Qualität zu verlieren", formuliert Kreuzer die schwere Aufgabe. In dieser Saison kann Trainer Franco Foda noch aus dem Vollen schöpfen.
Schlechte Nachrichten gab's am Dienstag vom Training - Lamotte und Beichler laborieren an einem Magen-Darm-Virus. Und noch eine gute Nachricht: Für Sturms nächstes Heimspiel am 20. März gegen Rapid sind bereits 12.000 Karten verkauft.

















-Anzeigen