Winterkönig Rapid mit meisten Zuschauern im Herbst

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Nicht nur sportlich war Rapid Wien im Herbst die Nummer eins im österreichischen Fußball. Der Winterkönig der Bundesliga lag auch in der Gunst der Fans klar an der Spitze. Insgesamt 154.462 Zuschauer pilgerten zu den Heimspielen ins Hanappi-Stadion, was einen Schnitt von 15.446 Besuchern bedeutet.
Das ist zwar ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr, allerdings wird Rapid mit den ausverkauften Freundschaftsspielen gegen Liverpool (50.000) und Schalke (17.500) sowie den zahlreichen Spielen in der Europa League auf den neuen Rekordwert von insgesamt über 550.000 Zuschauer kommen.
Auch Sturm Graz (11.924) und Meister Red Bull Salzburg (11.749) kamen im Durchschnitt in den fünfstelligen Bereich. Schlusslicht bei den Fans war der Kapfenberger SV mit durchschnittlich 3.136 Zuschauern.
Die Bundesliga zählte insgesamt 778.391 Zuschauer (nach 95 Spielen) bzw. 8.194 Besucher pro Spiel. Das ist im Vergleich zu 2008/09 ein Rückgang von 8,7 Prozent. "Aufgrund der Teilnahme von vier ÖFB-Vereinen an der Europa League ist es nachvollziehbar, dass sich die Fans aus sportlichen und wirtschaftlichen Gründen auf die Topspiele konzentriert haben. Neben den annähernd 800.000 in der Meisterschaft waren zusätzlich 300.000 Fans bei den Heimspielen von Austria, Rapid, Sturm und Salzburg dabei", kennt Bundesliga-Vorstand Georg Pangl jedoch einen Grund dafür.
Beim Einsatz von österreichischen Spielern lagen die oberösterreichischen Vereine an der Spitze. Aus dem Österreicher-Topf, aus dem der Einsatz österreichischer Spieler gefördert und prämiert wird, kassierte Ried mit einem Ö-Anteil von 76 Prozent am meisten, dahinter folgte der LASK mit 74 Prozent. Salzburg setzte mit 30 Prozent am wenigsten auf heimische Spieler. Ligaweit stieg der Anteil leicht von 63,5 auf 63,7 Prozent.























