Hölzl erwartet ein "gefährliches Spiel"
Trotz Hochform bleibt Sturms Andreas Hölzl am Boden. Heute müssen die Grazer zum Tabellenletzten nach Klagenfurt.

Foto © APAndi Hölzl
Ferdinand Feldhofer gilt ein ganz besonderer Dank. Er war es, der damals in Innsbruck die Werbetrommel für die Steiermark und Sturm gerührt hat. So sehr, dass Andreas Hölzl vor einem Jahr gar nicht anders konnte, als bei den Grazern einen Vertrag zu unterschreiben. "Ich hätte es nicht besser erwischen können", sagt der Tiroler.
Sturm ist Hölzls erste Station außerhalb Tirols. Und wenn er so weitermacht, ist ihm ein Sprung ins Ausland sicher. Damit hat sich der 24-Jährige aber noch gar nicht beschäftigt. "Mir taugt's hier in Graz. Die Stadt ist super, in der Mannschaft stimmt es und die Fans sind fantastisch. Das Gesamtpaket passt einfach", sagt Hölzl, der trotz seiner Hochform nicht den Eindruck macht, abzuheben.
Auf der Liste
Spione anderer Klubs haben sich den Namen Hölzl längst notiert. Kein Wunder bei seiner fußballerischen Visitenkarte: Vergangene Saison erzielte Hölzl in 33 Bundesliga-Spielen elf Tore, machte im Team in fünf Partien zwei Treffer. Und im laufenden Spieljahr traf er in den ersten sechs Bewerbsspielen bereits fünf Mal.
Seit seinem Engagement in Graz zeigt seine Formkurve sets nach oben. "Ich weiß auch nicht, warum. Ich denk' darüber gar nicht viel nach. Ich fühl mich fit", sagt Hölzl. Franco Foda hat eine Erklärung: "Er ist in jedem Training bereit, gibt alles und weiß, was er will. Im Frühjahr hat er nicht alle Chancen verwertet. Jetzt trifft er wieder." 2010 läuft Hölzls Vertrag aus. Verhandlungen mit Sturm hat es (noch) keine gegeben. "Es waren lose Gespräche", bestätigt der Tiroler.
Das heutige Spiel (19.30 Uhr) gegen Austria Klagenfurt stuft Hölzl als "gefährlich" ein. Mit entsprechender Konzentration und dem gewonnenen Selbstvertrauen "werden wir uns aber sicherlich nicht verstecken."























