Im harten Kampf blieb keiner ohne Punktverlust
Keine Schonung gönnten sich die Mannschaften am 12. und 13. Mai in Oberglan. Zwar dürfen die Aufsteiger jubeln, doch ganz perfekt schaffte es kein Team.

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Man muss nicht perfekt
sein, sondern immer nur
um einen Hauch besser
als die Konkurrenten. Ein Grundsatz,
der nicht nur in der Evolutionsbiologie
und im Kapitalismus
gilt, sondern offensichtlich auch
bei den Kärntner Hobbykickern.
Es ist nicht notwendig, jedes
Spiel zu gewinnen, um am Ende in
der Tabelle ganz oben zu stehen.
Und offensichtlich war es bei den
heiß umkämpften Gruppenspielen
auch gar nicht möglich.
Trotzende Regenwürmer. Der FC
Seltenheim Kickers verdankt den
Aufstieg nach einem 0:0 gegen
Eric the Sharddd der um ein Tor
besseren Tordifferenz. Dem FC Kelag
Cafe Meran, oft und erfolgreich
beim Stammtischcup dabei,
wurde vom Ballspielverein Regenwurm
ein 1:1 abgetrotzt. Dennoch
verlor das Team mit einem
der kreativsten Namen im Teilnehmerfeld
noch seine Gruppe
während dem FC Kelag Cafe Meran
der Gruppensieg gelang.
In der einzigen Vierergruppe in
Oberglan setzte sich UTSV GH
Stopper durch, obwohl das Team
sogar eine Niederlage einstecken
musste. Perfektion ist für den Erfolg
also nicht ausschlaggebend,
sondern nur der Vorsprung gegenüber
der direkten Konkurrenz. Genau
die wird in den nächsten Runden
noch stärker werden. Jedes
Team muss sich dem Zustand der
Perfektion so weit als möglich
annhähern, um das Finale zu erreichen.
Bleibt die Frage, ob die
perfekte Hobbymannschaft sich
über den sportlichen Erfolg, oder
doch mehr über den Spaß am
Spiel definiert. Letzteres kann jedes
Team erreichen.












