15,5 Millionen Euro für Klagenfurter Stadion
Knapp vier Jahre nach Austragung der Fußball-Europameisterschaft 2008 ist es fix: Der Bund stellt der Stadt Klagenfurt für die Permanentmachung des EM-Stadions 15,5 Mio. Euro zur Verfügung. Der entsprechende Fördervertrag ist am Donnerstag in Klagenfurt eingetroffen.

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Die entsprechenden Bauarbeiten sollen bereits im Juli beginnen, geplante Fertigstellung ist im Herbst 2013.
"Der entsprechende Bescheid ist rechtskräftig", bestätigte ein Sprecher des Sportministeriums auf Anfrage der APA. "Das ist ein wichtiger Tag für Klagenfurt", sagte Bürgermeister Scheider. Zwar sei noch eine Beschwerde von Anrainern beim Verfassungsgerichtshof gegen die Permanentmachung des Stadions anhängig. Diese habe jedoch keine aufschiebende Wirkung.
Die Stadt werde alle zugesagten Maßnahmen zum Anrainerschutz setzen, versicherte der Bürgermeister. Nun werde ein Nutzungskonzept erarbeitet, damit das Stadion sofort nach seiner Fertigstellung als "Multifunktionsarena" genutzt werden könne.
Trotz der Bauarbeiten soll aber auch in den kommenden Monaten Fußball im Stadion gespielt werden. Der Regionalliga-Club SK Austria Klagenfurt wird weiterhin Matches austragen. "Die Meisterschaft wird nicht beeinträchtigt", sagte Scheider.
Nach den ursprünglichen Plänen hätte der Oberrang des knapp 70 Mio. Euro teuren Stadion nach der EURO abgebaut und die Kapazität von 30.000 auf 12.000 Sitzplätze verringert werden sollen. Die Politik entschied sich nach langem Gezerre aber dafür, die große Variante permanent zu machen. Dann könnten Ländermatches und Großkonzerte veranstaltet werden, so die Argumentation. Die Stadt Klagenfurt als Bauherr brauchte für die Fertigstellung jedoch Geld vom Bund, allein war der Brocken für die klammen Stadtfinanzen nicht zu stemmen.
















