VSV-Fans ärgerten sich richtig
Villacher waren zu passiv beim 2:2-Remis gegen Allerheiligen.
Bei den Funktionären ist es eine beliebte und oft praktizierte Gewohnheit. Bleiben die sportlichen Erfolge aus, wird zuerst einmal der Trainer ausgewechselt. Wie etwa beim SV Wernberg Robert Olsacher von Gernot Jank und bei Askö Fürnitz Helmut Schützelhofer von Willi Kanduth (nach kurzem Intermezzo von Obmann Diethard Gruber) "beerbt" wurden. Beide Klubs warten aber noch immer auf den berühmten Trainereffekt. Bei Wernberg hat es nach dem Machtwechsel in der Meisterschaft bereits drei Niederlagen und dazu noch eine im Cup gegeben. Auch in Fürnitz warten der Klub und Kanduth nach zwei Niederlagen noch auf den ersten Sieg.
Es gibt nichts zu beschönigen! Viele VSV-Fans ärgerten sich nach dem 2:2 gegen Allerheiligen über die Spielweise der Blau-Weißen! Ein Auszug aus den Kommentaren: "Es ist zum Weinen", "Nicht Selbstfaller, sondern Unvermögen", "Kein Einsatz", "Trainer doch nicht Top-Lösung". Speziell die Untätigkeit von Johannes Isopp & Co. vor der Pause nach dem 2:0 gegen nur zehn Mann wurde bemängelt. Ein Fan hatte mitgezählt. "Genau 15 Mal wurde der Ball in dieser Zeit völlig unnötig zu Torhüter Patrick Böck zurückgespielt", listete er auf. Der VSV "schläferte" sich so selbst ein und erweckte damit einen schon "halbtoten" Gegner wieder zu neuem Leben.
In Gallizien konnte endlich gejubelt werden! Ganze sieben Runden dauerte es nämlich, bis die Unterkärntner in der 1. Klasse D den ersten vollen Erfolg einfahren konnten. Yusupha Jabang war mit seinem Treffer zum 1:0-Sieg über die SAK Amateure der Vater des Erfolgs. In der Tabelle rückt Gallizien als 12. nun zumindest ein kleines Stück aus der Abstiegszone heraus.
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"Wir leben von Woche zu Woche"
Die Damenmannschaft des FC St. Veit feierte in der Bundesliga gegen Bergheim/Hof den ersten Sieg. Die Freude hielt sich trotzdem in Grenzen, oder?
HARALD WABNIG: (Sektionsleiter) So ist es. Die Mädchen sind mit Begeisterung dabei und bemühen sich, aber unserer wirtschaftliche Situation ist fast aussichtslos.
Warum?
WABNIG: Wir bekommen kaum Unterstützung und finden keine Sponsoren. Die Folge ist: Wir leben von Woche zu Woche. Momentan haben wir 500 Euro am Konto, die Fahrt nach Salzburg hat 900 gekostet.
Der KFV propagiert den Damenfußball. Fällt da für den FC St. Veit nichts ab?
WABNIG: Nicht einmal einen Euro haben wir vom Verband bekommen. Dass der zuständige KFV-Funktionär in den letzten Jahren ein einziges Mal bei uns Glanegg war, sagt ohnehin alles.
Wie geht es weiter'?
WABNIG: Das Heimspiel in 14 Tagen gegen Spratzern werden wir auf alle Fälle absolvieren, aber dann kann ich nichts mehr garantieren. Wir sehen kein Licht. Das Worst-Case-Szenario ist naheliegend: zusperren.











