Wende nach Ausgleich von Goran Jolic
Ein packendes Regionalliga-Derby zwischen SAK und VSV. Die Klagenfurter gewannen mit 4:3 und waren nach dem Ausgleich die bessere Mannschaft.

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Vor einem knappen Jahr, als es im ÖFB-Cup gegen Meister Salzburg gegangen war, hatten auch einige (FPK)-Politiker in Stadion gefunden. Stadion? Diese Bezeichnung ist eigentlich ein Hohn, denn der SAK-Platz in Klagenfurt-St. Peter kommt, wie man im Volksmund sagt, einer "Gstettn" gleich. Diesen Zustand zu verändern, versprachen die Politiker von Land und Stadt vollmundig. Am Donnerstag, als der SAK gegen den VSV daheim in die neue Saison startete, war allerdings noch alles wie gehabt. Von einem Ausbau der bestehenden Anlage, keine Spur. Und eine Übersiedlung nach Hörtendorf, wie als zweite Variante ventiliert? Gespräche, nicht mehr. "Wir sind nicht viel weiter als vor einem Jahr", gibt SAK-Präsident Marko Wieser leicht gereizt zu.
Da bereitete dem SAK-Boss die Mannschaft schon mehr Freude. Im Derby gegen den VSV fuhren die Hausherren in einem unterhaltsamen Spiel mit sehenswerten und kuriosen Toren einen 4:2-Sieg ein. Die Gäste ließen sich durch das schnelle 0:1 nicht aus der Ruhe bringen, machten daraus ein 2:1 und waren dem 3:1 näher. Doch dann, Sekunden vor dem Pausenpfiff die entscheidende Szene: Goran Jolic sorgte gekonnt aus einem Freistoß für das 2:2. Das Tor war der große Motivationsschub für den SAK, der spielerisch glänzte und auf 4:2 davonzog. Der VSV? War nicht mehr zu sehen. So wie die Titelambitionen nach zwei Spielen und null Punkten . . .











