GAK und TSV trennen sich torlos
Das Relegations-Hinspiel zwischen dem GAK und Hartberg in Liebenau vor ausverkauftem Haus endete ohne einen Treffer. Am kommenden Freitag steht das Entscheidungsspiel in Hartberg an.
Quelle © GEPA Relegation GAK vs. Hartberg: Das sagen die Fans
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Aus den Lautsprechern der Liebenauer Arena lärmte eine klare Ansage: "Ich will", grölte die deutsche "Krach-Band" Rammstein auf Wunsch der Fans, die vor dem Anpfiff über die gesamte Westtribüne ein Transparent mit der Aufschrift "We are GAK" ausrollten. Ja, die "Rotjacken" wollen zurück - zurück in die Fußball-Bundesliga, aus der sie sich anno 2007 verabschiedet hatten.
Die Fans trugen auf alle Fälle das ihre dazu bei, um dieses Vorhaben auch in die Tat umzusetzen: Die UPC Arena war zum Bersten voll - 14.600 Fans verwandelten das Stadion in einen Hexenkessel, die allerletzte Karte war knapp vier Stunden vor dem Anpfiff über den Ladentisch gewandert. Nicht einmal in den Hartberg-Sektor passte mehr eine Maus. Das gab es zum letzten Mal im Meisterjahr 2004.
Selbst ein Teil der GAK-Führung musste dem Fan-Ansturm "Platz machen" - Vizepräsident Raimund Pock und der sportliche Leiter Walter Koleznik saßen nicht im rappelvollen VIP-Klub, sondern quetschten sich auf ein kleines Bankerl neben der Coaching-Zone. Und Ex-Sturm-Coach Franco Foda musste gar in den Sektor 14 gesetzt werden.
Für ein großes Fußballfest war also alles angerichtet. Und der im Winter verabschiedete Roli Kollmann gestand: "Natürlich würde ich da gerne spielen." Gespielt wurde dann auch - und es war vor den Augen der Ex-GAK-Größen Edi Glieder, Gernot Sick oder Andi Lipa sowie anderen Promis wie Bürgermeister Siegfried Nagl, Neo-Austria-Coach Peter Stöger oder Kleine-Zeitung-Analytiker Heribert Weber vor allem in der ersten halbe Stunde das erwartete Abtasten.
Noch alles möglich
Richtig laut wurde es erstmals in der 28. Minute, als Herbert Rauter den ersten Schuss in Richtung Tor abgab und die Fans nach einem vermeintlichen Foul an Murg Elfer forderten. Danach gab es noch eine Möglichkeit von Hartbergs Tauschmann - das war's auch schon in Hälfte eins.
Gleich nach Wiederanpfiff kochte die rote Seele auf. Zuerst wurde Rauter im Strafraum gefoult, Grobelniks Pfeife blieb stumm und Sekunden später wurde ein Berger-Tor wegen Abseits aberkannt. In der 70. Minute blieb den Fans nach einer Murg-Granate der Torschrei im Hals stecken - Rindler parierte. Aber gleich im Gegenzug musste Pösendorfer einen abgefälschten Ismaili-Schuss herausfischen. Der letzte Höhepunkt war einer, der Hartberg schmerzt: Prietl sah Gelb-Rot und fehlt im Rückspiel.
Für Ex-GAK-Trainer Stöger waren die Hartberger zwar die leicht bessere Mannschaft, doch hätten sich die jungen "Rotjacken" toll verkauft. "Man darf nicht vergessen, dass der GAK im Gegensatz zu Hartberg nicht jede Woche gegen Mannschaften eines solchen Kalibers spielen konnte. Für das Rückspiel ist auf alle Fälle alles möglich - für beide Teams", resümierte der Wiener.
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Fakten zum Spiel
GAK - TSV Hartberg 0:0.
Graz, UPC-Arena, 14.600 (ausverkauft), SR Gerhard Grobelnik.
GAK:
Pösendorfer - Berger, Deutschmann, Kammerhofer, Schilling -Durlacher (58. Fuchshofer), Leitgeb, Hofer, Murg - Brauneis (61.Oved), Rauter
Hartberg:
Rindler - Kozissnik, Tauschmann, Miljatovic, Strobl -Rakowitz, Prietl, Huber, Ismaili (84. Fucek) - Mössner (64. Friedl),Adilovic (72. Schober)
Gelb-Rote Karte:
Prietl (91./Foul)
Gelbe Karten:
Murg, Hofer bzw. Miljatovic, Strobl, Huber, Ismaili
Die Besten:
Pösendorfer, Murg bzw. Ismaili, Tauschmann












