Der Traum vom Aufstieg und einer Million Euro
Mit bescheidenen finanziellen Mitteln kämpfte sich Leoben auf Platz drei der Regionalliga vor. Ab 2013 peilt man den Aufstieg an.

Foto © GEPADie Leoben-Kicker bei der Gedenkminute für Stadionsprecher Kurt Grosina
Es ist nicht davon auszugehen, dass Leoben am Dienstag gegen Gleinstätten, das sich von Trainer Christian Gerlitz trennte, verliert. Man ist die Nummer eins der Rückrunde, zu Hause wurde erst ein Spiel verloren, zuletzt fegte der DSV die KSV Amateure mit 6:1 aus dem Stadion. Das ist gut, soll aber noch besser werden.
Der Traditionsverein, der 53 Jahre lang in der Bundesliga spielte, will in spätestens drei Jahren erneut dort zu finden sein. Das ist nicht nur eine sportlich nette Idee, sondern könnte kurioserweise auch ein finanzieller Befreiungsschlag werden. Was das Geld betrifft, zählt Klub-Boss Gabor Heinemann den DSV zum letzten Drittel der Regionalliga: 370.000 Euro beträgt das Jahresbudget, 120.000 Euro davon gehen für die Stadionerhaltung drauf. Bleiben 250.000 Euro für Regionalliga, DSV Juniors (Oberliga) und acht Jugendteams. Heinemann, bei dem sich aufgrund dieser Zahlen ein Motivationsproblem einstellte, motiviert sich mit einer neuen Rechnung.
Einer für die Bundesliga: "Wenn ich zu unserem Budget die 400.000 Euro Fernsehgeld der Ersten Liga addiere, 100.000 Euro Mehreinnahmen aus Förderungen und den besseren Zugang zu Sponsoren, ergibt das eine Million. Damit kämen wir komfortabel durch."
Das Selbstvertrauen beim DSV ist greifbar. Diese Woche wird die letzte Zwangsausgleichsrate (43.000 Euro) bezahlt. Dem Neustart steht also nichts im Wege . . .











