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Zuletzt aktualisiert: 02.11.2011 um 10:40 UhrKommentare

Liga-Klubs wollen Verband klagen

Vor der Saison haben sich die Klubs der Kärntner Liga auf eine Legionärsbeschränkung geeinigt. Nun wollen zwei Klubs vor Gericht ziehen.

Will KFV-Boss bleiben: Werner Lippitz

Foto © GEPAWill KFV-Boss bleiben: Werner Lippitz

Vor Beginn der laufenden Liga-Saison haben sich bei der Klassenausschusssitzung der Kärntner Liga die Vereine für eine Beschränkung auf zwei Legionäre geeinigt. Dem stimmte der Vorstand des Kärntner Fußballverbandes (KFV) zu. Jetzt wollen ein Klub aus Oberkärnten und einer aus Unterkärnten, so besagen es Gerüchte, den Verband auf Freigabe der Anzahl an Fremdarbeitern klagen.

"Ich habe auch schon davon gehört, weiß aber nicht, warum man den KFV klagen will. Den Beschluss haben die Vereine selbst gefasst", meinte KFV-Präsident Werner Lippitz, "in allen anderen Klassen ist nur noch ein Ausländer zugelassen." Als Ausländer gelten seit 1. Mai nur noch Nicht-EU-Bürger. Das heißt, Slowenen, Italiener, Deutsche, Ungarn usw. sind den Österreichern gleichgestellt. Doch auch die dürfen nicht eingesetzt werden. "Die Klubs einigten sich auf zwei Ausländer, egal ob EU-Bürger oder nicht. Setzt ein Verein von sich aus mehr als zwei ein, verstößt er gegen die Meisterschaftsbestimmungen. Seine Partien werden mit 3:0 für den Gegner strafverifiziert", erklärte Lippitz.

Die Liga-Teilnehmer können das Reglement aber leicht ändern. "Wenn die Liga im Winter den Antrag stellt, dass EU-Bürger nicht mehr als Legionäre gelten, wird sich der KFV-Vorstand nicht gegen die Vereine stellen", stellte Lippitz klar, "dann gilt die Beschränkung nur noch für Nicht-EU-Bürger."

Spielgemeinschaft weiter aufrecht

Voll eingeschränkt ist das Aufstiegsrecht der Austria Klagenfurt. Sie ist noch immer in einer Spielgemeinschaft mit St. Stefan/Lav., darf erst nach der Saison 2012/13 aufsteigen. "Die beiden Vereine gaben bei uns vor Monaten einen Verschmelzungsvertrag ab. Wegen einiger Fehler mussten wir den zurückschicken. Da bis heute noch keine korrigierte Fassung im Büro des Verbandes eingelangt ist, ist die Spielgemeinschaft weiter aufrecht", verriet der KFV-Boss.

Der stellt sich am 9. März der Wiederwahl. "Nach derzeitigem Stand trete ich wieder an", gab Lippitz zu. Da ein Vizepräsidenten-Posten frei ist, könnte den dann WAC-Boss Dietmar Riegler einnehmen.

JOSCHI KOPP

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