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Sturm will sich "Europa-Millionen" holen

In der Europa League kann man seit heuer in der Gruppenphase viel Geld verdienen. Jedes Spiel bringt 300.000 Euro. Sturm ist davon drei Spiele entfernt.

© GEPA
 

Darüber zu sprechen ist bei Sturm tabu. "Für Spieler und Trainer zählt jetzt nur das Rückspiel am Donnerstag gegen Petrovac", stellt Sportdirektor Oliver Kreuzer klar. Er selbst verschwendet ob der guten Ausgangsposition - das Hinspiel hat Sturm 2:1 gewonnen - schon den einen oder anderen Gedanken an den Einzug ins Play-off der Europa League. "Da würde ich mir keinen ganz großen Verein wünschen, auch wenn in zwei Spielen immer alles möglich ist."

Ein leichterer Gegner würde schließlich die Chancen auf den Einzug in die Gruppenphase erhöhen. Dort würde dann ein warmer Geldregen auf die Grazer niedergehen. "Allein pro Spiel gibt es da 300.000 Euro", rechnet Kreuzer vor. "Dazu kommen ein Sockelbetrag der Uefa sowie TV-Gelder". Die Rechte für die Fernsehübertragungen werden, auch das ist neu, heuer erstmals einheitlich und zentral vermarktet. "Rund drei Millionen Euro brutto sind da insgesamt möglich", so Kreuzer. Und da sind die Prämien für Siege und Unentschieden noch gar nicht dabei. Ein voller Erfolg bringt neuerlich 300.000 Euro, ein Remis die Hälfte.

Hohe Prämien

Kräftig angehoben im Vergleich zum alten Uefa-Cup wurden auch die Prämien für das Erreichen der K.o.-Phase. Musste sich Werder Bremen letztes Jahr im Viertelfinale noch mit 300.000 Euro zufrieden geben, so gibt es in dieser Saison 1,5 Millionen Euro. Wirklich rentiert hat sich der Uefa-Cup 2009 mit 2,5 Millionen Euro nur für Sieger Schachtjor Donezk. Der erste Sieger der Europa League kann es dagegen auf Prämien in der Höhe von 14,1 Millionen Euro bringen.

"Wirtschaftlich wäre der Einzug in die Gruppenphase ein großer Erfolg, vom Image einmal ganz abgesehen." Denn rein finanziell hat sich der Erfolg auf der europäischen Bühne für Sturm heuer noch nicht rentiert. "Es ist schon Geld übrig geblieben. Der Betrag ist aber nicht der Rede wert", winkt Kreuzer ab. Nicht der Rede wert ist auch Sturms aktueller Uefa-Koeffizient. Der beträgt momentan nur 3,56, was die "Blackys" auf Rang 127 bringt. Fix gesetzt im Play-off sind aber nur Vereine mit einem Wert ab 17,05. Sturm könnte also auf "Kracher" wie Valencia, Everton, Villareal, Werder Bremen treffen (siehe Info rechts).

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